Es wird so viel geflogen wie noch nie. Davon profitiert auch das Innviertler Unternehmen FACC. Der Hersteller von Leichtbausystemen für die Luftfahrt erzielte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von knapp einer Milliarde Euro.
Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat im Geschäftsjahr 2025 von der wachsenden Luftfahrtbranche profitiert. Das an der Wiener Börse notierte Unternehmen erzielte einen Rekordumsatz von 984,4 Millionen Euro mit einer Steigerung von 11,3 Prozent. Beim operativen Ergebnis wurde ein Plus von 49,4 Prozent auf 42,3 Millionen Euro erreicht, bestätigte das Unternehmen am Mittwoch die vorläufigen Zahlen.
Weiteres Wachstum erwartet
Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sei das unternehmensinterne Effizienzsteigerungsprogramm „CORE“, so FACC. Die Marge verbesserte sich von 3,2 auf 4,3 Prozent, trotz anhaltender Verwerfungen in den internationalen Lieferketten und hoher Personal- und Energiekosten am Standort Österreich. Alle Divisionen des Konzerns – Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors – wiesen ein positives Ergebnis auf. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das FACC-Management ein weiteres Umsatzwachstum von 5 bis 15 Prozent.
Neues Werk mit 300 Arbeitsplätzen
FACC hat seinen Sitz in Ried im Innkreis. Das Unternehmen beliefert alle großen Flugzeughersteller und beschäftigt weltweit rund 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten. Zuletzt gab FACC, wie berichtet, bekannt, an seinem Standort in St. Martin im Innkreis ein neues Werk mit bis zu 300 Arbeitsplätzen errichten zu wollen. Baustart ist noch heuer, die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant.
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