Gute Nachrichten

Luftfahrtzulieferer will 300 neue Jobs schaffen

Oberösterreich
17.03.2026 10:44
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Endlich wieder einmal gute Nachrichten aus der Wirtschaft: Der Luftfahrtzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis errichtet ein neues Werk am Standort in St. Martin im Innkreis. Bis zu 300 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen.

Insgesamt will das Unternehmen bis 2030 rund 350 Millionen Euro weltweit in neue Technologien und den Ausbau der Standorte investieren, ging am Dienstag aus einer Aussendung hervor. Auf Basis aktueller Marktprognosen stellte FACC bis 2030 weiteres Wachstum in Aussicht.

Mit dem neuen Werk in St. Martin werden auf 20.000 Quadratmetern neue Kapazitäten für großflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen wie Höhen- und Seitenruder geschaffen. Damit werde die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt, die derzeit bestehende Fertigung soll nahtlos eingegliedert und so die Effizienz am Standort weiter erhöht werden.

Außerdem werde ein separater Forschungsbereich zur Entwicklung von Fertigungsprozessen und Technologien eingerichtet, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen sollen. Der Baustart ist für Ende des heurigen Jahres geplant, der direkt an das bestehende Werk 3 anschließende Bau soll Mitte 2028 in Betrieb gehen.

FACC bekennt sich zum Standort in Oberösterreich
„Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung: Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region“, sagte FACC-Chef Robert Machtlinger und betonte, dass man mit einer hochmodernen Fertigung weiterhin ein starker und innovativer Partner für internationale Kunden sei.

Freude bei Politikern
„Dass nach GE HealthCare nun auch FACC eine große Industrieinvestition verkündet, ist ein starkes und wichtiges Signal und ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) laut Presseaussendung mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (beide ÖVP).

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