Eine elfährige Volksschülerin wurde in Magdalensberg von einer Schlange gebissen – und Dank Intervention ihres Vaters ins Spital geflogen. Dem Mädchen geht es mittlerweile gut - allerdings sei dies, laut Reptilienexpertin Helga Happ, dem Tier zu „verdanken“.
Die Horn- gehört wie auch die Kreuzotter zu den einzigen Giftschlangen in den heimischen Gefilden. „Aber die Örtlichkeit des Vorfalls ist definitv keine typische Heimat für diese Art von Schlangen“, so Reptilienexpertin Helga Happ zur „Krone“. Laut Polizei hatte das 11-jährige Mädchen in der Pause durch einen Zaun des Schulareals nach draußen gegriffen – und wurde von „etwas langem“ gebissen.
Es sei am Ende der Vater des Kindes gewesen, der nach Alarmierung umgehend die für ihn offensichtlich notwendigen Rettungsschritte eingeleitet hat. Und so wurde seine Tochter schließlich ins Spital geflogen. Ein Anti-Serum sei jedoch nicht nötig gewesen, wie es offiziell heißt. Was aber ausschließlich dem Schlangentier zu „verdanken“ sei.
„Hätte das Tier seine gesamte, mögliche Giftmenge iniziiert, wie bei einem Angriff auf eine Beute, hätte das ganze noch schlimmer ausgehen können. In dem Fall war es aber ,nur‘ eine Biss aus Angst“, erklärt Helga Happ, die sich nach der Alarmierung umgehend auf die Suche nach der Täterin gemacht hat. Bislang ohne Erfolg.
Auf der Flucht in die Tiefe gestürzt
„Es ist grundsätzlich unwahrscheinlich, in diesem Gebiet überhaupt auf eine Hornotter zu treffen. Ausgesetzt wurde sie wohl auch nicht – diese Gattung ist nicht beliebt bei Schlangenfreunden. Wahrscheinlich hat sie ein Greifvogel fallen gelassen. Die Tiere sind sehr stark und wehren sich.“
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