Immer mehr Menschen unter 25 Jahren wählen die Alternative für Deutschland (AfD). Das zeigte sich jetzt auch bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Dort stimmte laut dem Institut Infratest dimap ungefähr jede fünfte Person unter 25 Jahren (21 Prozent) für die rechte Partei.
Damit lag die AfD an der Spitze unter den Jungwählerinnen und Jungwählern. Auch bei der Bundestagswahl 2025 zeigte sich dieser Trend bereits. Es gibt aber regionale Unterschiede: In Baden-Württemberg etwa hatten vor zwei Wochen nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen 16 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die AfD gewählt. Dort führten die Grünen mit 28 Prozent deutlich. Auch bei der bayerischen Landtagswahl landete die Alternative für Deutschland bei 16 Prozent.
Im Osten wiederum lagen die Zahlen bei vergangenen Landtagswahlen deutlich höher. In Sachsen und Brandenburg wählte fast jede dritte Person unter 25 Jahren (31 Prozent) die AfD, in Thüringen waren es sogar fast vier von zehn Jungwählerinnen und Jungwählern (38 Prozent).
Hier sehen Sie frühere Wahlergebnisse der AfD:
Zahlen über dem Gesamtergebnis
Damit liegen die Prozentsätze der Jungen immer über dem Gesamtergebnis der Partei in allen Altersgruppen. Bei den Linken ist das aber ähnlich: Sie erhielt in Rheinland-Pfalz 16 und in Baden-Württemberg 14 Prozent der Jungwählerinnen und Jungwähler. In Hamburg und bei der Bundestagswahl waren es sogar 25 Prozent. Damit liegen die Anteile der politischen Ränder bei den jungen Erwachsenen mittlerweile zusammengerechnet meist um die 40 Prozent.
Wie berichtet, hat die CDU am Sonntag mit 31 Prozent die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Auf dem zweiten Platz landete die SPD mit 25,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 19,5 Prozent und den Grünen (7,9 Prozent). Die restlichen Stimmen entfielen unter anderem auf die FDP und die Linke.
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