Die CDU ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz klar stärkste Kraft vor der SPD geworden. Das von vielen erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Parteien fiel aus. Auf dem dritten Platz landete die AfD, die sich von allen Parteien über die höchsten Zuwächse freuen konnte.
Wie die Wahlleitung am Sonntag in Bad Ems mitteilte, kamen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 31,0 Prozent der Stimmen und die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf 25,9 Prozent. Auf dem dritten Platz folgte die AfD mit 19,5 Prozent vor den Grünen. Die FDP und die Freien Wähler schieden mit 2,1 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent aus dem Mainzer Landtag aus.
Die Ampel-Regierung des jetzigen Regierungschefs Alexander Schweitzer (SPD) wurde damit abgewählt. Als wahrscheinlichste Option gilt, dass CDU und SPD die nächste Regierung in Mainz stellen. Andere Bündnisse sind entweder rechnerisch oder – im Falle der AfD – politisch ausgeschlossen. CDU und SPD würden zusammen auf eine breite Mehrheit von 71 der 105 Mandate kommen.
Bisher bestes AfD-Ergebnis in Westdeutschland
Die AfD erreichte von allen Parteien die höchsten Zuwächse. Sie konnte ihr Ergebnis von 2021 (8,3 Prozent) mehr als verdoppeln und erreichte ihr bisher bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.
Zur Wahl aufgerufen waren knapp drei Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Wahlbeteiligung lag laut Landeswahlleiter bei 68,5 Prozent und damit höher als bei der von der Corona-Pandemie geprägten Wahl 2021 (64,3 Prozent).
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