Feuer in Kalifornien
Erste Fortschritte bei der Brandbekämpfung
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen im Süden des US-Bundesstaats Kalifornien gegen mehrere Waldbrände. Der Großeinsatz zu Beginn der Feuersaison in dem Westküstenstaat zeigt momentan erste Erfolge.
Ein Feuer auf der Insel Santa Rosa vor der Küste Kaliforniens war am Dienstagabend (Ortszeit) nach Behördenangaben zu 26 Prozent eingedämmt. Es hatte innerhalb weniger Tage eine Fläche von rund 68 Quadratkilometer erfasst.
Größter Brand in der modernen Geschichte der Insel
Das Feuer auf der Insel Santa Rosa gilt nach Angaben der „Los Angeles Times“ als größter dokumentierter Brand in der modernen Geschichte der Insel. Die bei Campern und Wanderern beliebte Insel gehört zum Channel-Islands-Nationalpark und ist für ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Seit Ausbruch des Feuers wurde die Insel für Besucher gesperrt.
Nach Angaben der US-Küstenwache könnte der Brand durch die Signalraketen eines gestrandeten Seglers ausgelöst worden sein. Der 67-Jährige war nach einem Bootsunglück auf der Insel gestrandet und später per Hubschrauber gerettet worden.
„Sandy Fire“ ein wenig eingedämmt
Nordwestlich von Los Angeles breitete sich ein Waldbrand unterdessen in der Umgebung der Stadt Simi Valley auf einer Fläche von knapp sieben Quadratkilometern aus, wie die Feuerschutzbehörde Cal Fire mitteilte. Das sogenannte „Sandy Fire“ war am Dienstag immerhin zu fünf Prozent eingedämmt. Kühleres Wetter und abflauende Winde begünstigten die Löscharbeiten.
Heftige Winde hatten diesem Brand zuletzt am Montagvormittag zu rascher Ausbreitung verholfen. Mindestens ein Wohnhaus wurde Medienberichten zufolge zerstört. Für mehrere Bezirke galten Evakuierungsanweisungen und Warnungen. Zeitweise waren rund 29.000 Menschen betroffen, am Dienstag sank die Zahl auf etwa 17.000.












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