Schauspielerin Inez Björg David stand mit Christian Ulmen in der Serie „Jerks“ vor Kamera. Nach dem Skandal um den Schauspieler hat sie die Konsequenzen gezogen und sich öffentlich von ihrer Mitwirkung distanziert. Die 44-Jährige ließ das Format aus ihrem beruflichen Lebenslauf entfernen.
In einer von ihr veröffentlichten Nachricht an ihr Management bat Inez Björg David laut „Bild“ darum, ihre Beteiligung an der Serie künftig nicht mehr zu führen. Sie „kriege das Kotzen und bin so voller Wut.“ Kurz darauf erhielt sie die Bestätigung, dass „Jerks“ aus ihrer Vita gestrichen wird. Die Schauspielerin hatte in der dritten Staffel in einer Gastrolle mitgewirkt und war dort unter ihrem eigenen Namen aufgetreten.
Hintergrund: Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Auslöser der Entwicklung sind schwerwiegende Anschuldigungen, die von Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen erhoben wurden. Medienberichten zufolge betreffen diese unter anderem Vorwürfe aus dem privaten Umfeld sowie mögliche strafrechtlich relevante Sachverhalte.
Eine rechtliche Bewertung der Vorwürfe steht derzeit aus. Christian Ulmen hat sich zu den Anschuldigungen bislang nicht umfassend öffentlich geäußert.
Branche reagiert – auch Fahri Yardım äußert sich
Die Diskussion hat auch in der Medienbranche deutliche Reaktionen ausgelöst. Mehrere Kolleginnen und Kollegen positionierten sich öffentlich. Schauspieler Fahri Yardım, langjähriger Weggefährte Ulmens und Co-Star bei Jerks, zeigte sich in einem Statement „schockiert“ und äußerte Respekt für den Schritt von Collien Ulmen-Fernandes, die Vorwürfe öffentlich gemacht zu haben.
Sender reagierte bereits
Auch der Sender ProSieben hatte zuvor reagiert und die Serie aus seiner Mediathek entfernt. Weitere Schritte wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Die Entscheidung von Inez Björg David ist als persönliche Konsequenz zu werten. Sie reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Reaktionen aus der Branche, die die Vorwürfe ernst nehmen, ohne deren juristische Klärung vorwegzunehmen.
Wie sich der Fall weiterentwickelt – sowohl rechtlich als auch medial – bleibt derzeit offen.
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