Der Berliner Lieferdienst verkauft sein Geschäft in Taiwan für mehrere Millionen Euro in bar. Der Nettoerlös soll zur Schuldentilgung dienen: Der Aktienkurs hatte nach einem Absacken des Bestellbooms nachgegeben.
Der Lieferdienst-Konzern Delivery Hero verkauft sein Essensliefergeschäft Foodpanda in Taiwan für 600 Millionen US-Dollar (519,3 Millionen Euro) in bar.
Der Käufer ist die Grab Holdings Limited, wie das Unternehmen am Montag in Berlin mitteilte. Der Vollzug der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. Delivery Hero will den Nettoerlös zur Schuldentilgung und für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden.
Betreibt Lieferdienste in 65 Ländern
Das Berliner Unternehmen Delivery Hero betreibt Lieferdienste in 65 Ländern in Asien, Europa, Südamerika und Afrika, aber nicht in Deutschland. Die geplante Transaktion sei ein „wichtiger erster Schritt“ in der laufenden strategischen Prüfung des Konzerns, erklärte Konzernchef Niklas Östberg.
Delivery Hero hatte im Dezember angekündigt, mögliche Verkäufe von Unternehmensanteilen zu prüfen. Nach dem Bestellboom in der Corona-Pandemie war der Aktienkurs deutlich gesunken und der Druck der Anleger gewachsen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.