Abtenauer Bergbahnen

6,3 Millionen Euro von Pleite-Skigebiet gefordert

Salzburg
20.05.2026 12:08

Die „Krone“ berichtete über die Pleite bei den Abtenauer Bergbahnen, am Mittwoch fand im Salzburger Landesgericht die Prüfungstagsatzung zum Insolvenzverfahren statt: 6,3 Millionen Euro an Forderungen wurden angemeldet, das Unternehmen erkannte aber nur 4,4 Millionen Euro an. Ziel bleibt die Sanierung des Liftbetriebs.

Insgesamt 55 Gläubiger und 16 Dienstnehmer haben bei der Verhandlung am Mittwoch Ansprüche in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro angemeldet,  berichten die Kreditorenschutzverbände KSV1870 und der Alpenländische Kreditorenverband. Anerkannt wurden von der Abtenauer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H aber nur 4,4 Millionen Euro. Die restliche Summe von 1,8 Millionen Euro wird bestritten. 

20 Prozent der Schulden sollen gezahlt werden
Die Bergbahnen planen, sich mit dem Sanierungsverfahren zu entschulden – eine Fortführung des Unternehmens ist geplant. Über den Sanierungsplan wird Mitte Juni abgestimmt: Stand heute werden 20 Prozent über zwei Jahre angeboten. Ob das den Gläubigern reicht, wird sich zeigen. 

Die 1962 gegründete Gesellschaft betreibt eine Kabinenbahn und vier Schlepplifte. An den Bergbahnen sind insgesamt 46 Gesellschafter beteiligt. Mit Abstand größte Eigentümer sind die Marktgemeinde Abtenau (58,4 Prozent) und der Tourismusverband Abtenau (31,3 Prozent). Grund für die Pleite waren Verzögerungen und Kostensteigerungen beim geplanten Bau eines Speicherteichs.

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