Umbau bis Sommer

Mehrsprachiger Kindergarten zieht in Stadtvilla um

Kärnten
22.03.2026 17:00

Der mehrsprachige Kindergarten Kekec in Völkermarkt zieht um. Bei einem Benefizkonzert im Mai wird für den Umbau gesammelt.

Wenn man in die historische Stadtvilla in der St. Ruprechter Straße in Völkermarkt geht, sieht es zwar bisher nicht aus wie in einem Kindergarten, aber man kann das Lachen der Kleinen bereits erahnen. Die Baustelle wird sich nämlich in den nächsten Wochen zur neuen Heimat für 20 Kinder und vier Pädagoginnen verwandeln, wenn der mehrsprachige Kindergarten Kekec einzieht.

„Wir müssen leider nach 20 Jahren aus den Räumlichkeiten in der Kirchgasse ausziehen, der Mietvertrag wurde gekündigt, und wir brauchten eine neue Lösung. Wochenlang haben wir nach einer passenden Immobilie gesucht“, erklärt Gaia Galvani-Kassl. Sie ist Obfrau des Trägervereins des beliebten Kindergartens. Fündig wurde der Verein unweit der Pfarrkirche St. Ruprecht.

Stolz auf der Kindergarten-Baustelle: Gaia Galvani- Kassl ist Trägerin und Obfrau des Vereins ...
Stolz auf der Kindergarten-Baustelle: Gaia Galvani- Kassl ist Trägerin und Obfrau des Vereins „Kekec“.(Bild: Elisabeth Nachbar)

Mit Spenden und Förderungen wurde das neue Gebäude angekauft. Knapp 530.000 Euro kostet das Projekt inklusive der aufwendigen Sanierung und Renovierung, damit alles für die Ein- bis Sechsjährigen passt. „Jetzt müssen wir den Kredit natürlich auch zurückzahlen.“

Konzert für Umbau und Sanierung
Am 27. Mai wird deswegen ein großes Benefizkonzert in der Neuen Burg in Völkermarkt stattfinden. Neben dem Singkreis Völkermarkt und vielen weiteren Chören wird auch Mezzosopranistin Bernarda Fink-Inzko auftreten. „Auch für die Veranstaltung suchen wir noch Unterstützer“, ergänzt Galvani-Kassl.

Bis Ende April sollten die Arbeiten in dem neuen Kindergarten abgeschlossen werden. Neben einem Sportraum, Schlafbereichen sowie Küche und Essraum wird den Kindern auch ein wunderschöner Außenbereich zur Verfügung stehen.

Kita-Anbau wäre möglich
Das Grundstück lässt auch Zukunftspläne zu. Galvani-Kassl: „Wenn möglich, würden wir gerne einen Anbau machen und um eine Kleinkindgruppe erweitern. Dazu laufen bereits Gespräche mit dem Land und der Stadtgemeinde.“ Die Nachfrage sei groß, die Warteliste lange.

Der Umzug ist, wenn alles nach Plan läuft, bereits im Mai geplant, spätestens im Sommer werden in der Kirchengasse alle Schlüssel abgegeben.

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