Große Freude vor Ort
Luxusautos stranden wegen Iran-Krieg in Kenia
Auf der kenianischen Insel Lamu haben sich tausende Luxusautos angesammelt – und das völlig ungeplant. Ursprünglich auf dem Weg von Japan nach Dubai, stranden die glänzenden Karossen jetzt in einem Lager, während der Iran-Krieg den Transport stört. Unter den Fahrzeugen befinden sich zahlreiche Modelle der deutschen Marke Porsche, wie örtliche Medien zeigen.
Die Autos gehören zu einer Lieferung von 4000 Fahrzeugen, die letzte Woche von zwei Schiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe auf Lamu abgeladen wurden.
Das zuletzt eingetroffene Schiff hatte am 24. Februar den Hafen von Yokohama in Japan verlassen – nur vier Tage vor Beginn der US- und israelischen Angriffe auf den Iran.
Zielhafen von iranischen Angriffen getroffen
Das eigentliche Ziel des Schiffs, der Hafen Jebel Ali in Dubai, wurde am 1. März von iranischen Gegenangriffen getroffen, sodass die Lieferung nicht wie geplant weitertransportiert werden konnte.
Hafenbeamte erwarten bereits Nachschub: Ein weiteres Containerschiff mit rund 5000 Autos soll in der kommenden Woche Lamu erreichen. Die kenianische Hafenbehörde erklärte auf X (vormals Twitter), dass man auf das erhöhte Verkehrsaufkommen vorbereitet sei.
Fahrzeuge dürfen bleiben
„Es gibt immer noch Schiffe mit Fracht, die für den Golf bestimmt sind, aber seit sich die Situation dort verschlechtert hat, treiben diese Schiffe mehr oder weniger nur auf dem Meer umher“, sagte Lamus Hafenmanager Abdulaziz Mzee. Der Krieg sei kein Grund zum Feiern, doch wirtschaftlich profitiere die Insel von der Situation. Die Fahrzeuge dürften im Hafen bleiben, bis sich die Lage stabilisiere.









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