Im Kärntner Tourismus zieht ein Streit auf, der es in sich hat: Die geplante Erhöhung der Nächtigungsabgabe durch Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig sorgt für massiven Widerstand bei den Campingbetrieben.
In einem offenen Brief fordert die IG Camping von der Wirtschaftskammer ein klares Einschreiten. Der Knackpunkt: vier Euro pro Person und Nacht! Für viele Betriebe seit das „nicht tragbar“ und würde Camping gegenüber andern Unterkunftsformen benachteiligen.
Die Forderung: maximal drei Euro – oder ein flexibles Modell je nach Nächtigungspreis. Doch die Wirtschaftskammer hält dagegen: Man habe die ursprünglich geplanten 4,5 Euro auf vier Euro gesenkt, teilt Tourismus-Sparten-Geschäftsführer Wolfgang Kuttnig mit.
Doch die Camping-Betriebe bleiben hart, denn laut Branche könnte ein Rückgang von zehn Prozent bei den Nächtigungen einen regionalen Wertschöpfungsverlust von 23 Millionen Euro auslösen – bei Mehreinnahmen von nur rund 1,5 Millionen Euro. Der Konflikt ist somit längst nicht beendet – sondern geht anscheinend erst richtig los.
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