Der SV Anthering hat am Donnerstag nach vielen Monaten den Absprung vom 15. Platz der Salzburger Liga geschafft. Die Flachgauer konnten beim 6:3-Sieg gegen den UFV Thalgau zudem auf ein starkes Auswärtspublikum bauen. Die Gastgeber hingegen sind endgültig im Abstiegskampf angekommen.
„Das war fast ein Heimspiel für uns.“ So blickte Antherings Trainer Peter Lüftenegger am Donnerstag nach Schlusspfiff auf das Spiel in Thalgau. Rund 300 Leute hatten die Flachgauer dabei unterstützt und zu einem wichtigen Sieg gepeitscht. Denn mit dem 6:3 verließ Anthering erstmals seit vielen Monaten den 15. Tabellenplatz, der zur Relegation führen würde.
Zwei Elfmeter für die Gäste
Dabei begann für die Heimischen alles nach Plan. „Wir sind früh in Führung gegangen, da hat es noch gepasst“, sagte Thalgaus Obmann Stefan Eiterer zum Tor von Franz Mrkonjic (5.). Dieses glich Johann Högler in Minute neun per Strafstoß aus, ehe Bastian Kühleitner mit einem Doppelpack (27., 31.) gleich auf 3:1 erhöhte. Nach Treffern von Thalgaus Emir Islami (39.) bzw. Maximilian Dicker (45./Elfmeter) ging es mit einem 4:2 für die Gäste in die Pause.
„Es wird eine heiße Kiste“
In der zweiten Halbzeit gab es für die insgesamt 444 Zuschauer noch drei weitere Tore zu bestaunen. Dicker bezwang in der Schlussphase Interims-„Handschuh“ Johannes Wampl – er ist Thalgaus zweiter Tormanntrainer und war eingesprungen – noch zweimal und schnürte damit den Dreierpack (83., 93.), zwischendurch betrieb Almir Omanovic noch Ergebniskosmetik für die Hausherren. „Der Sieg der Antheringer war verdient, dazu muss man ihnen gratulieren“, befand Obmann Eiterer, der fünf Runden vor Schluss meinte: „Jetzt stecken wir mitten im Abstiegskampf. Es wird eine heiße Kiste.“
Thalgau hat bei einem Spiel mehr fünf Punkte Vorsprung auf den neuen 15. Anif (erst am Sonntag im Einsatz). Anthering hingegen hat neuen Mut getankt. Was für den Liga-Verbleib seiner Mannschaft spricht, beantwortete Trainer Lüftenegger wie folgt: „Wir arbeiten jeden Tag daran, dass wir es schaffen, und haben den richtigen Fokus. Die Jungs ziehen voll mit!“
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