Schweizer Todesbar
Gäste holten ihre Jacken, anstatt sich zu retten
Neue Videoaufnahmen zeigen, wie wenig sich manche Gäste der Todesbar in Crans-Montana der Gefahr in der Silvesternacht bewusst waren: Nachdem der fatale Brand ausgebrochen war, gingen einige Besucher noch zur Garderobe, um ihre Jacken zu holen, anstatt sich zu retten.
Bei dem Flammeninferno in dem Schweizer Nobelskiort verloren zu Silvester 41 Menschen ihr Leben, mehr als hundert weitere wurden teils schwer verletzt. Einigen Gästen war offenbar nicht bewusst, dass sie in Lebensgefahr schwebten, als die Deckenpaneele Feuer fingen: In einem neuen Video ist zu sehen, wie manche Barbesucher im Untergeschoss des Lokals Le Constellation noch zur Garderobe gingen und damit wertvolle Zeit verschwendeten, um noch rechtzeitig nach draußen zu flüchten.
Kleines Hindernis vor Notausgang schreckte Gäste ab
Der Bereich, der als improvisierte Garderobe diente, lag genau entgegengesetzt zum Hauptausgang, wie die Zeitung „24 Heures“ berichtete. Auf dem Weg dorthin kamen die Gäste auch an einem Notausgang vorbei. Dieser war jedoch mit einem Barhocker blockiert und schreckte die Barbesucher offenbar davon ab, zu probieren, ob sie sich durch die Tür retten können.
Auch eine Überlebende hatte den blockierten Notausgang bereits erwähnt: Ihre Freunde und sie hatten diesen nicht benutzt, da dieser verstellt war. Sie eilten daher zum Hauptausgang, wo bereits Menschen in Panik ausgebrochen waren. Die 16-jährige Barbesucherin überlebte das Inferno schließlich schwer verletzt.
Im Video ist zu sehen, wie Menschen vor dem Garderobenbereich durcheinander rennen, sich anrempeln und ihre Besitztümer suchen. Kurz darauf füllt sich der Raum mit dichtem Rauch. Einige versuchen, kriechend oder gebückt zu entkommen und so noch Luft zu bekommen.










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