„Solidaritätsbeitrag“
Crans-Montana: Schweiz zahlt Brandopfern 55.000 €
Der Bundesrat der Schweiz hat den Brandopfern von Crans-Montana eine finanzielle Unterstützung zugesichert. Alle Verletzten, die einen stationären Spitalaufenthalt hatten, sowie die Angehörigen von Todesopfern bekommen 50.000 Franken (rund 55.000 Euro).
„Acht Wochen sind vergangen, seit in Crans-Montana das Unvorstellbare passiert ist“, so Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwoch. Die Regierung. Bei so großen Katastrophen, wie das Flammeninferno in der Silvesternacht in dem Nobel-Skiort Crans-Montana reiche das Vermögen der Verantwortlichen oft nicht aus, wurde erklärt.
„Rasche und unbürokratische Unterstützung“
Daher wolle man mit der Auszahlung der Summe „ein ein wichtiges Zeichen gesellschaftlicher Solidarität und als Ausdruck der Anteilnahme des Bundes“ setzen. Die Opfer und Angehörige sollen eine „rasche und unbürokratische Unterstützung“ bekommen. Damit sollen finanzielle Engpässe leichter überwunden werden.
Die Summe könnte noch im Frühling ausgezahlt werden – sofern das Parlament den Plänen zustimmt. Geld könne das Leid zwar nicht zunichtemachen, wie Justizminister Beat Jans erklärte. Aber man hoffe, dadurch zumindest die finanzielle Last etwas zu lindern.
58 Brandopfer noch im Krankenhaus
Beim „Solidaritätsbeitrag“ handle es sich um eine einmalige Auszahlung und eine Geste der Anteilnahme der Gesellschaft. Er sei eine Ergänzung zur Soforthilfe des Kantons Wallis in Höhe von 10000 Franken. 58 Brandopfer befinden sich noch immer in Spitälern.









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