In Maria Gail

Mehr Sicherheit: Villach erhält eine Schulstraße

Kärnten
19.03.2026 14:00

Eine Lösung zeichnet sich für den verkehrsgeplagten Villacher Stadtteil Maria Gail in Villach ab: Um den Bereich der Volksschule und Kindergarten abzusichern, wird in einem Pilotprojekt eine Schulstraße eingerichtet. Weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen sind geplant.

Starker Durchzugsverkehr belastet seit Jahren die Abstimmungsstraße im Bereich der Volksschule und dem Kindergarten in Maria Gail. In der Vergangenheit hat es bereits zwei große Bürger-Dialogveranstaltungen gegeben, um Probleme zu besprechen und nach Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

In Zusammenarbeit mit einem Wiener Planungsbüro wurden zwei Strategien herausgearbeitet.  „Ich freue mich sehr, dass es mit breiter Beteiligung gelungen ist, effektive Maßnahmen für die Verbesserung der Verkehrssituation entlang der Abstimmungsstraße zu erarbeiten. Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität“, so Verkehrsplanungsstadtrat Sascha Jabali Adeh.

Für den Bereich des Kindergartens und der Volksschule wird eine sogenannte Schulstraße umgesetzt. Dabei wird die Straße an Schultagen 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn mittels Scherengitter für Kraftfahrzeuge gesperrt. Einzige Ausnahme sind Einsatzfahrzeuge.

In der Abstimmungsstraße werden Maßnahmen umgesetzt
In der Abstimmungsstraße werden Maßnahmen umgesetzt(Bild: Katrin Fister)

Damit soll das Verkehrsaufkommen vor der Schule massiv reduziert werden. Für Eltern, die ihre Kinder dennoch mit dem Auto bringen, werden außerhalb „Elternhaltestellen“ eingerichtet. In Villach ist dies die erste Schulstraße, in anderen Städten wird diese Maßnahme bereits erfolgreich bei Schulen umgesetzt.

Für den täglichen Betrieb der Schulstraße werden noch freiwillige Helfer gesucht, die die Scherengitter rechtzeitig vor Schulbeginn aufstellen und auch wieder beseitigen.

Um die Wohngebiete in der Abstimmungsstraße ebenfalls verkehrstechnisch zu entlasten, werden auch hier Maßnahmen umgesetzt. Durch Poller sowie farbliche Bodenmarkierungen sollen in den Bereichen Tschinowitsch und Maria Gail Fahrbahnverengungen umgesetzt werden. Ziel ist es, dadurch den Durchzug der Autos zu verlangsamen, die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Für einen durchgehenden Rad- und Gehweg fehlt leider der bauliche Platz.

Durch die Fahrbahnverengungen wird der Durchzugsverkehr in diesem Abschnitt quasi ausgebremst. Durch die Fahrbahnverengungen wird es für den Umgehungsverkehr einfach unattraktiv, diese Abschnitte zu nutzen. „Seitens der Verkehrsplanung haben wir das fertige Projekt an die Bauabteilung übergeben und hoffen, dass die Umsetzung noch im Frühjahr erfolgt“, so Jabali Adeh.

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