2025 wurde in Österreich weniger Sekt getrunken. Dafür gab es eine steigende Nachfrage nach alkoholfreiem Sprudelwasser.
2025 verlief für die Sektbranche weniger „prickelnd“ als noch das Jahr davor. Während der Sektmarkt wertmäßig stagnierte, ging der Absatz um 2,6 Prozent zurück.
Rückkehr des Prosecco
Marktführer ist weiterhin Henkell Freixenet Austria mit einem Marktanteil von 33,6 Prozent. Zugelegt, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau, hat die Nachfrage nach alkoholfreiem Sekt, berichtet Henkell. Nach dem Rückgang im Vorjahr habe sich der Prosecco-Markt 2025 wieder deutlich erholt.
„Wesentlicher Treiber war die wachsende Aperitivo-Kultur“, so Henkell-Chef Philipp Gattermayer. Beim alkoholfreien Sprudelwasser merke man wiederum den Trend hin zu einem gesünderen Leben. Gattermayer verweist auf „Mindful Drinking“, „Dry January“ oder „Sober October“.
Wesentlicher Treiber war die wachsende Aperitivo-Kultur.
Henkell-Chef Philipp Gattermayer
Henkell Sekt weiterhin beliebteste Marke
Henkell Sekt sei mit über 26 Prozent Umsatzmarktanteil weiterhin die größte und beliebteste alkoholfreie Sektmarke Österreichs. Alkoholfrei mache bereits acht Prozent des gesamten Absatzes bei Henkell aus. Der Absatzanteil alkoholfreier Schaumweine am Gesamtmarkt stieg im vergangenen Jahr auf 4,3 Prozent, ein Zuwachs von 1,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, rechnete Gattermayer vor.
Aktuelle Markttrends
Zum Ausblick meinte der Österreich-Geschäftsführer, Henkell orientiere sich an aktuellen Markttrends. „Die Weiterentwicklung der Prosecco-Kategorie und der Markenausbau von Mionetto, No- und Low-Alcohol-Varianten, Aperitivo-Konzepte und Ready-to-Drink-Angebote rücken verstärkt in den Fokus“, erklärte er am Dienstag.
Schon fast jeder Fünfte in Österreich verzichtet auf Alkohol. Treiber ist die junge Generation, doch auch immer mehr Babyboomer tauschen Bier und Wein gegen Alternativen ohne Promille.
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