Neunkirchens Bürgermeister Peter Teix wendet sich gemeinsam mit dem Mürzzuschlager Stadtchef Karl Rudischer mit einem Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr, denn finanzieller Zuschuss für Bäder ist dringend von Seiten des Bundes notwendig.
Betritt man das Hallenbad in Neunkirchen, steigen sofort Erinnerungen an die früheste Kindheit wieder auf. Dass dies noch lange so bleiben soll, dafür setzen sich nun die beiden Bürgermeister Peter Teix aus Neunkirchen und Karl Rudischer aus Mürzzuschlag (Steiermark) energisch dafür ein.
In einem offenen Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr fordern sie jetzt finanzielle Unterstützung für jene Gemeinden, die Hallenbäder betreiben. „Wenn Städte Hallenbäder erhalten, investieren sie nicht nur in Freizeit, sondern direkt in Bildung und Sicherheit“, so die beiden Stadtchefs unisono.
Es kann nicht sein, dass der Bildungsminister Schwimmstunden vorschreibt, die aufwendige Infrastruktur aber zur Gänze von Kommunen finanziert werden muss.
Peter Teix, Bürgermeister von Neunkirchen
Wie wichtig die Hallenbäder für Schulen sind, zeigen die Zahlen: Allein jenes in Neunkirchen wird jährlich von rund 25.000 Schülern genutzt. Insgesamt greifen dort 55 Bildungseinrichtungen aus den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt auf das Angebot zurück. Auch in Mürzzuschlag besuchen tausende Kinder das städtische Hallenbad VIVAX.
Gleichzeitig verursachen die Bäder hohe Defizite: In Neunkirchen lag das Minus zuletzt bei rund 453.000 Euro. Für die Bürgermeister ist deshalb klar: Ohne Unterstützung des Bundes wird es für viele Gemeinden immer schwieriger, diese wichtigen Einrichtungen langfristig zu erhalten.
Schließung steht auf keinem Fall im Raum
Teix verspricht jedoch, dass eine Schließung des 1976 erbauten Hallenbades auf keinen Fall in Frage kommt. Und auch Helmut Fiedler, FPÖ-Spitzenkandidat in Neunkirchen, betont: „Unser Schwimmbad ist ein Ort für alle! Wer hier zusperrt oder kaputtspart, nimmt den Menschen in Neunkirchen ein Stück Lebensqualität. Das werden wir nicht zulassen“.
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