Um 25.000 Euro teurer

Eigentumswohnungen: Preise gehen durch die Decke!

Wirtschaft
17.03.2026 11:19

Der Traum von den eigenen vier Wänden wird für Österreicher wieder deutlich teurer: Eine neue Immobilien-Analyse schlägt jetzt Alarm: Innerhalb von nur zwei Jahren sind die Preise für Eigentumswohnungen durch die Decke gegangen. Was 2023 noch unter 400.000 Euro zu haben war, kostet heute fast 425.000 Euro.

Die Zahlen sind eindeutig, der Trend geht nach ein paar Jahren der Entspannung an der Preisfront wieder in eine kostspielige Richtung: Eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung in Österreich kostete 2023 noch unter 400.000 Euro. Doch jetzt zeigt die aktuelle ImmoScout24-Datenanalyse: Wir zahlen 2025 stolze 422.870 Euro für dieselbe Wohnung. Ein Plus von fast 25.000 Euro! Der Quadratmeterpreis kletterte innerhalb eines Jahres von 5810 Euro (2024) auf 6041 Euro (2025) – ein Anstieg von vier Prozent in nur einem Jahr.

Wohnungen in Tirol am teuersten
Besonders hart trifft es Wohnungssuchende in Tirol. Dort ist Wohnen am teuersten: 7043 Euro pro Quadratmeter! Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung werden 493.010 Euro fällig – fast eine halbe Million! Doch auch Wien bleibt ein teures Pflaster, hier steigen die Preise ebenfalls, auf 6636 Euro pro Quadratmeter (464.520 Euro für 70 Quadratmeter).

Einziges Schnäppchen-Bundesland ist die Steiermark. Mit 4331 Euro pro Quadratmeter (303.170 Euro für 70 Quadratmeter) ist die grüne Mark eine Region, wo so mancher Normalsterbliche sich wohl noch Eigentum leisten könnte.

(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Burgenland explodiert – Grund sind Neubauten!
Der absolute Wahnsinn spielt sich im Burgenland ab: Hier schnellten die Preise innerhalb eines Jahres um unglaubliche 33 Prozent nach oben – von 3909 Euro auf 5198 Euro pro Quadratmeter. Markus Dejmek, Chef von ImmoScout24 in Österreich, erklärt das Phänomen: „Der Markt im relativ kleinen Burgenland wird von der Fertigstellung von Neubauprojekten stark beeinflusst. Der Quadratmeterpreis von rund 5000 Euro entspricht dem Preisniveau von aktuellen Neubauwohnungen.“

Die Analyse basiert auf 193.659 Datenpunkten von ImmoScout24.at aus den Jahren 2024 und 2025. Berechnet wurde mit dem Median – der ist genauer als der normale Durchschnitt, weil er nicht durch extrem teure oder billige Objekte verfälscht wird.

Experten warnen jedenfalls: Die Preise für Wohnraum steigen wieder stark an! „Sofern die langfristigen Kreditzinsen stabil bleiben, ist die Trendwende am Immobilienmarkt damit gegeben“, so Dejmek. Die Nachfrage ist bereits jetzt um 17 Prozent gestiegen. Besonders in Wien und der Steiermark wollen viele kaufen – in beiden Bundesländern gibt es um 21 Prozent mehr Interessenten als im Vorjahr. Nur im Burgenland (minus acht Prozent bei der Nachfrage) und Oberösterreich (minus ein Prozent) lassen die Käufer derzeit eher die Finger von Immobilien.

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