Vor dem Heim-Showdown

Olympiasieger Hämmerle mit Schrecksekunde in Quali

Vorarlberg
15.03.2026 06:55

Am Sonntag geht es für den zweifachen Olympiasieger Alessandro Hämmerle in der Silvretta Montafon um seinen sechsten Heimsieg. In der Qualifikation – in der er auf Rang vier landete – hatte der 32-jährige Vorarlberger aber eine ordentliche Schrecksekunde zu überstehen.

„Grundsätzlich war es ein stabiler Lauf von mir“, meinte Alessandro „Izzi“ Hämmerle nachdem er gestern bei der Quali für seinen Heimweltcup im Montafon 0,65 Sekunden hinter Sieger Jonas Chollet (Fra) auf Rang vier gelandet war. Allerdings war die Fahrt des 32-jährigen Gaschurners alles andere als stressfrei.

Sprung geht zu weit
„Bei einem Heimrennen will man vom Start weg Gas geben“, verriet der Doppelolympiasieger, dem das beinahe zum Verhängnis geworden wäre. „Am Ende der Startsektion ist ein Element, bei dem ich im Training ein wenig Speed herausgenommen habe. Das wollte ich in der Quali natürlich nicht.“ Das Resultat: ein zu weiter Sprung. „Da bin ich bis zum Ende der Landezone gesegelt und habe einen harten Schlag auf die Bindung bekommen, die dadurch aufgesprungen ist.“

Izzi als „Iceman“
Was dann passierte, ist der beste Beweis für Izzis Qualität als „Iceman“. „Ich habe versucht, die Bindunge mit der rechten Hand ein bisschen zuzumachen, weshalb ich die erste Kurve etwas versäumt habe“, erklärte der dreifache Gesamtweltcupsieger staubtrocken. „Ab da hat die Fahrt dann aber eh gepasst.“ Fürs heutige Finale (11) hofft er auf gute Starts, um sich als Führender aus den gröbsten Positionskämpfen heraushalten zu können. Zumal der Kurs aufgrund des Neuschnees wohl um einiges langsamer sein wird als an den letzten zwei Tagen.

Elias Leitner riskierte im zweiten Quali-Run, schaffte es aber nicht ins Ziel.
Elias Leitner riskierte im zweiten Quali-Run, schaffte es aber nicht ins Ziel.(Bild: GEPA)

Zweiter Lokalmatador out
Nicht ins Finale schaffte es der zweite Lokalmatador, Elias Leitner. Nach Rang 34 im ersten Quali-Lauf, schied er im zweiten aus. „Ich wusste, dass ich schnell sein muss – leider habe ich dann aber  einen Schlag erwischt und schon war es vorbei“, analysierte der 22-jährige Montafoner.

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