Hinterglemmer Filmstar

Nächste große Filmrolle für Max Reinwald (14)

Salzburg
15.03.2026 17:00

In Adrian Goigingers Film „Der Fuchs“ konnte der junge Hinterglemmer Max Reinwald (14) bereits aufzeigen. Jetzt nimmt er die nächste große Rolle in Angriff: Am Sonntag feiert sein neuer Film „Das geheime Stockwerk“ Premiere in Salzburg.

Maximilian Reinwald aus Hinterglemm ist ein Naturbursche. Handwerklich geschickt und einer, der auch am Filmset nicht auf den Mund gefallen ist. Der Dreh für den Film „Das geheime Stockwerk“ (Regie Norbert Lechner) im früheren Grand Hotel de l’Europa in Bad Gastein sei gewaltig gewesen, schwärmt er. „Das Hotel gefällt mir total. Der Barockstil mit viel Gold und Marmor ist irgendwie geheimnisvoll.“

Goldenen Spatz als bester Hauptdarsteller
Goldenen Spatz als bester Hauptdarsteller(Bild: Kerstin Jönsson)

In dem Familienfilm schlüpft er in die Rolle des Schuhputzerbubens Georg, poliert edle Schuhe auf Hochglanz – mit Putz-Kurs im Vorfeld inklusive. Ob er das zu Hause jetzt auch übernimmt? „Eher nicht“, lacht Max.

Die Handlung wird mit den Kriegswirren der NS-Zeit eng verwoben. Per Lastaufzug landen die Kinder in den 30er-Jahren. „Ich glaube, dass Aufklärung über die Zeit wichtig ist“, meint er.

Max war schon in dem Film „Der Fuchs“ von Adrian Goiginger zu sehen, wo er den jungen Franz Streitberger mimte. Und jetzt wurde er wieder unter 400 Bewerbern ausgesucht.

Er schlüpft gekonnt in viele Rollen: Neben Drehs darf es auch einmal ein Krampus sein.
Er schlüpft gekonnt in viele Rollen: Neben Drehs darf es auch einmal ein Krampus sein.(Bild: Kerstin Jönsson)

Lokalkolorit war jedes Mal gefragt. Max besticht mit Natürlichkeit, lässt gerne auch seine dunklen Augen sprechen. Sprachlich war zwar hochdeutsch gefordert. „Man hat aber hören dürfen, woher ich komme“, erzählt der Leinwand-Star.

Daheim ist er in Saalbach-Hinterglemm. Die Familie betreibt eine Pension, wo er auch gerne mithilft. Und alle sind zu recht stolz: „Bei Dreharbeiten geht er rein und ich bin schnell Nebensache“, erzählt Mama Marion und meint: „Es ist, als ob einer Jacke aus- und eine andere anziehen würde.“

Weil vier Wochen lang gedreht wurde, war für Max das Jahr an der Mittelschule Maishofen schon im Mai zu Ende. Er holte den Stoff nach. Sein Berufswunsch änderte sich mittlerweile. „Ich will nicht mehr Liftler werden.“ Dafür Landmaschinentechniker. Und im Moment tourt er von Film-Event zu Film-Event. Am Sonntag ist Salzburg-Premiere im Das Kino. 

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