Barbara Pachl-Eberhart

„Ja, mein Leben ist danach weitergegangen“

Land & Leute
07.03.2026 22:00

Sobald Barbara Pachl-Eberhart über ihr Schicksal erzählt, kann man eine Stecknadel fallen hören. So auch im übervollen Das Kino, in dem „Vier minus drei“, Adrian Goigingers Verfilmung von Pachl-Eberharts Biografie, am Samstagabend Premiere feierte.

Barbara Pachl-Eberharts Mann und ihre zwei kleinen Kinder starben 2008 bei einem Verkehrsunfall in der Steiermark. Sie hat das Erlebte im Buch „Vier minus drei“ aufgearbeitet, das die Grundlage für den Film ist. „Heute kann ich sagen: Ja, mein Leben ist weitergegangen“, erzählte Pachl-Eberhart im anschließenden Publikumsgespräch.

Der hoffnungsvolle Blick nach vorne ist eine zentrale Botschaft des Filmes. Bei der Bewältigung des Erlebten geholfen habe ihr ihr Job als Krankenhaus-Clown. „Ich habe so viele Schicksale anderer gesehen, sodass ich mir nie die Frage gestellt habe, warum ist genau mir das passiert. Ich habe mich danach eher als Teil einer Gemeinschaft gefühlt.“

In die herausfordernde Hauptrolle schlüpft Ex-Buhlschaft Valerie Pachner. Für ihre Darstellung gab es schon bei der Weltpremiere auf der Berlinale Standing Ovations. „Real existierende Personen zu verkörpern, bedeutet für mich immer besonderes Verantwortungsbewusstsein. Ganz besonders in diesem Fall“, erzählte die Mimin. Großes Lob dafür gab es von Ex-Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, die sich unters Premieren-Publikum mischte.

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