Der Quelle der Hemmaberger Rosaliengrotte werden Heilkräfte nachgesagt. Ein Wirt spendet seit Jahren einen Teil der Einnahmen für den Erhalt der Grotte, ums Hemmabier selbst gibt’s G’riss.
Ein mystisch-magischer Ort und eine plätschernde Quelle, die Tausende Pilger auf den Hemmaberg im Süden Kärntens holen. „Viele nehmen Flaschen mit oder waschen sich die Augen mit dem Wasser“, weiß Bürgermeister Bernard Sadovnik. Auch er macht Halt am Hemmaberg, um seine Augen zu waschen. Dem rechtsdrehenden Wasser der Quelle werden seit Jahrhunderten Heilkräfte zugeschrieben.
Gleiche Stärke wie Lourdes
Der deutsche Forscher Willi Eugen Heiner hat in der Rosaliengrotte Strahlenfelder entdeckt, die in ihrer positiven Stärke jenen von Lourdes gleichzusetzen sind. Einmal jährlich wird das Wasser der Rosalienquelle, die Josef Schein gehört, auch zum Bierbrauen geholt. Brauhauswirt Stefan Breznik: „Es ist total spannend, obwohl das Wasser sehr hart ist, sind Brauexperten fasziniert, wie edel das Hemmabier mundet.“
50 Cent pro Liter werden gespendet
Und alljährlich herrscht auch ein G’riss darum, das rotfarbene Hemmabier beim Bleiburger Schinkenfest zu ergattern. „Es ist magisch: Die Leute bekreuzigen sich, bevor sie trinken“, so Breznik. Braumeister Gerhard Primožič-Breznik und Brauer Michael Kolesnik brauen das Bier. Seit mehr als zehn Jahren spendet die Familie Breznik 50 Cent pro Liter des Hopfengetränks für die Sanierung der Rosaliengrotte. „Der Grund war die gesperrte Grotte. Wir wollten helfen, und so ist die Idee entstanden, das Hemmabier zu brauen“, erzählt Breznik.
Am Sonntag wird das Hemmabier angezapft
Bisher sind Tausende Euro für die Rosaliengrotte zusammengekommen. Sadovnik: „Wir sind darüber sehr froh! Es gibt immer etwas zu tun.“ Heuer soll die Kapelle ober der Rosalienquelle saniert werden. Der gewaltige Fels darüber, der das Glöcklein, die Mutter Gottes, behütet, ist bereits vor Jahren gesichert worden. Sadvonik: „Es gibt aber immer wieder Maßnahmen, wo Geld notwendig ist.“ Das Hemmabier wird in einer Woche, am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr beim Bleiburger Schinkenfest angezapft.
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