Wolfgang Pichler

Er gibt im österreichischen Team jetzt den Ton an

Sport
05.05.2026 09:28

Zeitenwende im österreichischen Biathlon: Mit Wolfgang Pichler, der offiziell als Berater fungiert, hat im Skiverband ab sofort ein 71-Jähriger das Sagen, der eine strikte Linie fährt. Als Cheftrainer fungieren künftig zwei Landsleute des Deutschen.

Der Ton war rau, die Worte klar und die Botschaft sehr deutlich: Im Biathlon-Lager weht ein frischer Wind!

Wer nicht mitzieht, dem stehen harte Zeiten bevor. Wolfgang Pichler gibt ab sofort die Richtung vor und machte dies in einer Besprechung vor allen Teammitgliedern auch mehr als deutlich. Der 71-jährige Bayer, der in der Vergangenheit große Erfolge feierte und diese allen Teilnehmern präsentierte, ist keiner, der sich auf Kompromisse einlässt. Er geht konsequent seinen Weg!

Volle Rückendeckung gibt es dafür von ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher, der dies auch zum Ausdruck brachte und zudem mehr Geschlossenheit innerhalb des Teams einforderte.

Klar ist nun auch, wer die Cheftrainerposten im kommenden Winter bekleidet. Bei den Damen rückt Markus Fischer wieder ins erste Glied. Der 57-jährige Deutsche war in den vergangenen Jahren bereits in diversen Teams als Chef- oder Co-Trainer für Damen wie auch Herren tätig. Auch bei den Männern steht nach dem Rückzug von Reinhard Gösweiner mit Felian Schubert ein Deutscher an vorderster Front. Der Ex-Langläufer war zuletzt im NAZ Eisenerz engagiert.

Ruhiger wurde es um Christoph Sumann. Der (offizielle) Spartenchef kehrte kürzlich aus dem Urlaub zurück und wird nach heftiger interner und externer Kritik durch Pichlers Rolle aus der Schusslinie genommen.

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