In der Gemeinde Gratwein-Straßengel (Steiermark) war seit Sonntagabend ein 16-jähriges Mädchen abgängig. Am Montag lief bereits eine Suchaktion mit Polizei, Feuerwehr und Bergrettung, auch am Dienstag führte die Polizei Befragungen im Umfeld des Mädchens durch. Am Nachmittag kam die Entwarnung: Sandra ist wohlauf!
Die besorgte Mutter wandte sich am Montag an die Öffentlichkeit: Mit ihrem Bild suchte sie Sandra S. Die 16-Jährige war am Sonntag nicht mehr von einer Wanderung am Kirchberg zurückgekehrt, die Suche erstreckte sich aber über das ganze Gebiet zwischen der Burgruine Gösting und St. Oswald. Am Dienstagnachmittag kam dann die gute Nachricht: Das Mädchen ist wohlauf – mehr konnte ein Polizeisprecher vorerst nicht sagen.
Großeinsatz lief den ganzen Tag
Am Montag waren unter anderem zwei Polizeihubschrauber im Einsatz, die Bergrettung durchkämmte die Wälder nördlich von Graz. Um 8 Uhr früh begann die Suchaktion mit insgesamt 120 Personen, davon 85 Feuerwehrleute. Über 20 Suchhunde waren an der Aktion beteiligt. Die junge Frau war alleine unterwegs gewesen, ihr Handy war ausgeschaltet.
Alle waren bemüht, das Mädchen zu finden, aber das Gebiet ist groß und der Wald dicht.
Bürgermeisterin Doris Dirnberger
„Um 23.30 Uhr haben wir den Einsatz beendet“, sagt Robert Neubauer, Einsatzleiter der Feuerwehr. Bürgermeisterin Doris Dirnberger war am Nachmittag in der Einsatzzentrale vor Ort. „Die Stimmung war besorgt und höchst konzentriert. Alle waren bemüht, das Mädchen zu finden, aber das Gebiet ist groß und der Wald dicht.“ Sie hoffte sehr, „dass das Mädchen unversehrt wieder auftaucht“. Was es glücklicherweise auch tat.
„Sie hat sich bei der Polizei gemeldet und ist wohlauf“, berichtet die erleichterte Mutter der „Krone“ am Dienstagabend. Das Mädchen wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Details zu ihrem Verschwinden und wie sie gefunden wurde sind noch nicht bekannt.
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