47-Jähriger starb

Zwei schwere Unfälle nach gravierenden Fahrfehlern

Oberösterreich
03.03.2026 18:00

Im Mühlviertel und in Marchtrenk ereigneten sich innerhalb von nur wenigen Stunden zwei schwere Unfälle nach teils riskanten Manövern. Ein 47-jähriger Lenker starb, ein weiterer kämpft nach seiner Bergung im Spital um sein Leben.

Fahrfehler hatten für zwei Autofahrer in Luftenberg und Marchtrenk furchtbare Folgen. Dabei verlor ein Lenker sofort sein Leben, der zweite ringt weiterhin mit dem Tod. Der erste Crash passierte in der Nacht zum Dienstag auf der Donau-Bundesstraße bei Luftenberg.

Ein 47-jähriger Ungar hatte offenbar erkannt, dass er in der falschen Richtung unterwegs war und wollte auf der B 3 seinen Wagen wenden. Dabei dürfte er den Pkw eines aus Steyregg kommenden Mühlviertlers (46) übersehen oder unterschätzt haben, wie schnell der Wagen da sein würde.

Feuerwehr befand sich auf Ausbildungsfahrt
Jedenfalls gab der Mühlviertler später an, dass es für ihn unmöglich war, auszuweichen, als der Ungar plötzlich rückwärts fuhr und beide Fahrstreifen blockierte. Der Pkw des Mannes wurde seitlich gerammt, der Notarzt versuchte, das Unfallopfer zu reanimieren – vergeblich. Dabei war die Rettungskette schneller als üblich. Denn ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Luftenberg kam zufällig zum Unfallort, weil man sich gerade auf einer Ausbildungsfahrt befand – doch auch die rasche Hilfe änderte nichts am Ausgang

Der Kleinwagen rammte in Marchtrenk den Lastwagen frontal. Nach etwa 30 Minuten war der Lenker ...
Der Kleinwagen rammte in Marchtrenk den Lastwagen frontal. Nach etwa 30 Minuten war der Lenker geborgen.(Bild: Matthias Lauber/laumat.at)

Rettung aus Wrack dauerte eine halbe Stunde
Dienstagfrüh ereignete sich der nächste schwere Unfall nach einem offensichtlichen Fahrfehler: In einer Bahnunterführung in Marchtrenk krachte ein Kleinwagen frontal gegen einen entgegenkommenden Lastwagen. Während der Lkw-Chauffeur (66) unverletzt blieb, wurde der Autofahrer (54, beide aus Leonding) im Wrack eingeklemmt und musste unter schwierigsten Bedingungen aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Die Feuerwehrleute benötigten eine halbe Stunde, bis alle Vorkehrungen so weit waren, damit der Schwerstverletzte – der inzwischen schon medizinisch erstversorgt wurde – möglichst schonend aus dem Wagen befreit und ins Spital gebracht werden konnte.

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