Zwei Festnahmen

Affäre und Schläge: Paarstreits enden gefährlich

Wien
27.02.2026 12:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Zwei Beziehungsstreits in Wien endeten am Donnerstag mit Polizeieinsätzen und Festnahmen. In Ottakring drohte eine 38-Jährige ihrem Partner nach dem Bekanntwerden ihrer Affäre mit dem Tod. In Penzing wurde eine Frau von ihrem Ex-Lebensgefährten geschlagen und ebenfalls bedroht. 

Die 38-Jährige aus Ottakring konnte ihre Wut nicht zügeln: Nachdem ihr Partner von ihrer Affäre erfahren hatte, war sie sich keiner Schuld bewusst. Stattdessen wendete sie Gewalt an: Sie nahm ihren Freund laut Polizeisprecher Haßlinger in den Schwitzkasten und drohte ihm mit dem Tod.

Frau nach Angriff festgenommen
Der Mann konnte sich schlussendlich befreien und gegen 15 Uhr die Polizei verständigen. Vor Ort zeigte sich die Frau aggressiv und verweigerte trotz Betretungs- und Annäherungsverbot das Verlassen der Wohnung. Nachdem sie nach den Beamten getreten hatte, wurde sie festgenommen und in einen Arrestbereich überstellt. 

Polizei bietet Hilfe

Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar.

Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.

Weitere Ansprechpartner:

Frauenhelpline: 0800 222 555

Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217

Opfer-Notruf: 0800 112 112

Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22

Mann schlägt Partnerin und flüchtet
Auch in Wien-Penzing kam es zu einem eskalierenden Streit: Ein Ex-Lebensgefährte soll seine frühere Partnerin geschlagen und mit dem Umbringen bedroht haben. Gegen 22 Uhr trafen die Beamten die Frau vor Ort an. „Der Tatverdächtige konnte aufgrund der Täterbeschreibung und der Fluchtrichtung kurze Zeit später in der Nähe angehalten werden“, erklärt Haßlinger.

Der 43-jährige Österreicher erhielt ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot und wurde in einen Arrestbereich überstellt. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.

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