Beim umstrittenen Chalet- und Villen-Projekt „Six Senses“ bei Mittersill ist nach dem Ausstieg eines Investors auch der Geschäftsführer abgesprungen. Landesvize Stefan Schnöll platzte nun der Kragen.
Die „Krone“ hat mehrfach über die Querelen beim Luxus-Projekt im Oberpinzgau berichtet. Von Kämpfen der Projektgegner, luxuriösen Porsches, die Apartmentkäufer hätten bekommen sollen, die seit Monaten verwaiste Baustelle oder dem Aus für eine 120 Millionen Euro Finanzspritze. Die hätte die britische Investmentfirma Roundshield beisteuern sollen. Die zog sich jedoch erst vor wenigen Wochen zurück. Jetzt folgte der Absprung von Michael Staininger. Er war einer von zwei Geschäftsführern der Kitzbüheler Alps Projekt GmbH mit Sitz in der Salzburger Schrannengasse.
Der Zustand vor Ort ist ein Schandfleck! Ich erwarte mir jetzt ein Zusammenwirken im Sinne des Großen und Ganzen.

Stefan Schnöll, Tourismusreferent des Landes
Bild: Andreas Tröster
Dies brachte Landesvize und Tourismusreferent Stefan Schnöll (ÖVP) zum Schäumen. In zwei Wochen wäre ein klärender Termin mit den Investoren geplant gewesen. „So geht man nicht miteinander um. Unter diesen Umständen ergibt ein Gespräch keinen Sinn“, so Schnöll, der von allem aus den Medien erfahren musste.
Er möchte ein sofortiges Ende der Grabenkämpfe am Pass Thurn. Sollte es gar zum Aus für das Projekt kommen, werde ein Rückbau nötig, etwa für eine errichtete Lärmschutzwand. Das Land sei hier mit einer Bankgarantie abgesichert. „Die öffentliche Hand soll keine Kosten tragen“.
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