Alle fünf Jahre wird bei der Weltmeisterschaft in Langenbruck bei Ingolstadt der stolze Besitzer der längsten Nase gesucht. Um wieder einmal den Titel heimholen zu können, sucht der Österreichische Nasenclub voluminöse Riechkolben mit humorvollen Besitzerinnen und Besitzern.
Es ist ein exklusiver Club: „Männer brauchen ein 100er-Maß, bei Frauen reichen 90 Millimeter“, erklärt der Steyrer Alfred Pech die Voraussetzungen. Die Rede ist von Länge plus Breite der Nase. Pech ist seit 1991 Obmann des „1. Nasenclubs der Welt, Landesstelle Österreich“. „Meine Nase reicht nur fürs Dabeisein“, so der Obmann.
Holländer hat Nase vorn
Ein Vereinskollege aber, Hermann Machtinger aus Salzburg, sei mit stolzen 123,96 Millimetern ein echter Nasenkönig. Bei der letzten Weltmeisterschaft hatte nur ein Niederländer um 0,4 Millimeter die Nase vorn. Auch August Mayer aus Henndorf (Sbg.) kann mit einem echten Gesichtserker aufwarten. Weil am 13. Juni die nächste WM vor der Tür steht, sucht der Verein rot-weiß-rote Großnasen, die vielleicht den Titel nach Hause holen könnten.
Richtiger Riecher und Humor
Neben dem richtigen Riecher müssen Nasenclub-Anwärter aber vor allem eines haben: „Wer Spaß und Humor mitbringt, ist herzlich eingeladen, zur WM mitzufahren. Es geht um die Geselligkeit. Gerade jetzt, wo seit Langem kleine Stupsnäschen das Ideal sind, schaffen wir mit Humor Bewusstsein für Menschen, die vielleicht nicht mit ihren Gesichtserkern zufrieden sind“, so Pech. Naturgemäß ist der Verein auch gegen kosmetische Riechkolben-OPs: „Nehmt eure Nasen so, wie sie euch Gott gegeben hat, und seid stolze Nasenträger“, schmunzelt der Obmann. Mitgliedsgebühr und andere Hürden hebt der Nasenclub übrigens nicht ein: „Das geht alles ganz unbürokratisch“, betont Pech.
Bis Anfang Juni melden
Wer also Lust und das richtige Näschen hat, kann sich bis Anfang Juni bei Alfred Pech melden. Ob aber das alte Sprichwort von der „Nase eines Mannes“ etwas mit der Wahrheit zu tun hat, bleibt ein Geheimnis.
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