GUTEN MORGEN

Wehrdienst-Skepsis | 6 Monate reichen

Wehrdienst-Skepsis. Die Debatte um die Verlängerung des Wehrdienstes ebbt nicht ab. Bekanntlich hat ja eine Kommission Vorschläge zur Verlängerung des Militärdienstes ausgearbeitet, Bundeskanzler Christian Stocker Ende Jänner angekündigt, er wolle eine Volksbefragung dazu abhalten. Allerdings nicht zur Frage, ob die Österreicher für oder gegen eine Verlängerung des Dienstes mit der Waffe sind, sondern lediglich für welches Verlängerungsmodell. Dabei stehen die Österreicher der Verlängerung durchaus skeptisch gegenüber, wie eine repräsentative Umfrage des IFDD-Institutes im Auftrag der „Krone“ beweist - gerade einmal 49 Prozent der Gesamtbevölkerung halten den Grundwehrdienst für zu kurz. Doch wie sieht es bei den Jungen aus?

Sechs Monate reichen. Während – siehe oben – unter den 2600 von IFDD befragten Österreichern also knapp die Hälfte für eine Verlängerung des Wehrdienstes wäre, sieht es bei den jungen Landsleuten ganz anders aus. Denn junge Menschen unter 30 Jahren und Mütter von wehrpflichtigen Söhnen sind ganz klar gegen einen längeren Wehrdienst. Jeweils 55 Prozent halten die aktuellen sechs Monate für angemessen. Für zu kurz halten ihn bei den unter 30-Jährigen nur 32 Prozent und bei den Müttern überhaupt nur 27 Prozent. Das Resümee: Wer vom Wehrdienst betroffen ist, dem reichen sechs Monate.

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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