Die Amtszeitbeschränkung für den Präsidenten des Motorsport-Weltverbands (FIA) soll fallen. Das ist der BBC zufolge zumindest der Wunsch des aktuellen Amtsinhabers Mohammed Ben Sulayem. Der umstrittene FIA-Präsident, an dem immer wieder Kritik wegen seiner Amtsführung laut wird, möchte die Statuten ändern. Dadurch könnte der frühere Rallye-Pilot aus den Vereinigten Arabischen Emiraten über die derzeit maximal möglichen zwölf Jahre im Amt hinaus Präsident bleiben.
Eine Periode dauert aktuell vier Jahre, der Präsident kann zweimal wiedergewählt werden. Über die geplante Statutenänderung soll bei der nächsten Generalversammlung der FIA im Juni in Macau diskutiert und abgestimmt werden. Ben Sulayems Vorstoß dürfte dann wohl auch durchgehen. Ben Sulayems Vorgänger Jean Todt hatte die Amtszeitbeschränkung eingeführt. Der Franzose trat 2021 nach zwölf Jahren ab. Ben Sulayem wiederum wurde Ende 2025 ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.
Amtszeitbeschränkungen für Mayer „unverzichtbar“
Tim Mayer, der eigentlich gegen den Funktionär aus Dubai antreten wollte, hält Amtszeitbeschränkungen für ein wichtiges Gut. „Sie sind eine grundlegende Garantie für eine gute Unternehmensführung und gelten als unverzichtbar, um Machtkonzentration zu verhindern, den Führungswechsel sicherzustellen und die Rechenschaftspflicht gegenüber denjenigen zu wahren, für deren Wohl eine Organisation besteht“, erklärte der Brite.
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