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Tirol verliert Finanzamt: „Klarheit“ gefordert

Tirol
24.02.2026 08:00

Die organisatorische Trennung der Finanzämter Landeck und Reutte in Tirol sorgt für Zündstoff und hat nun eine parlamentarische Anfrage zur Folge – und zwar von Nationalratsabgeordneter Margreth Falkner (ÖVP). Sie fordert von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) rasch „Klarheit statt Verunsicherung“.

Diese Pläne des Finanzministeriums sorgen für Verunsicherung! Es plant eine Neuzuteilung der Zuständigkeiten für die Finanzamt-Standorte in Tirol. Konkret: Während die Dienststelle Reutte dem Finanzamt Innsbruck zugeordnet werden soll, soll künftig Landeck von Feldkirch in Vorarlberg (!) aus geführt werden.

Die Tiroler Nationalratsabgeordnete Margreth Falkner (ÖVP) bringt dazu nun eine parlamentarische Anfrage an den Bundesminister für Finanzen, Markus Marterbauer (SPÖ), ein. Sie fordert „umfassende Transparenz“ über die Entscheidungsgrundlagen – also welche Überlegungen zu diesen Plänen geführt haben und wann diese erfolgen sollen.

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Vor allem möchte ich wissen, welche Änderungen sich für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in den Bezirken Landeck, Imst und Reutte ergeben.

Margreth Falkner (ÖVP)

„Vor allem möchte ich wissen, welche konkreten Änderungen sich für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in den Bezirken Landeck, Imst und Reutte ergeben“, sagt Falkner im Gespräch mit der „Krone“.

„Es geht auch um die Arbeitsplätze“
Zudem verlange sie Gewissheit darüber, ob persönliche Beratungsgespräche in Landeck und Reutte weiterhin sichergestellt sind: „Es geht auch um die Arbeitsplätze an diesen beiden Standorten. Die Beschäftigten benötigen Klarheit. Ich fordere, dass keine Stellen gestrichen werden.“

Die Oberländerin verweist in ihrer Anfrage auch auf die „wegen der topografischen Lage verbundenen Einschränkungen – mautpflichtiger Arlbergtunnel oder Passstraße“ – im Falle einer länderübergreifenden Zuordnung nach Feldkirch.

„Funktionierender Informationsfluss“ notwendig
Kritik übt sie an der Vorgangsweise des Finanzministeriums: „Man muss zunächst mit den Menschen reden, bevor man derartige Schritte setzt.“ Gerade bei sensiblen Strukturfragen im ländlichen Raum brauche es einen „funktionierenden Informationsfluss zwischen Bund und Ländern und eine frühzeitige Einbindung der Verantwortlichen vor Ort“.

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