Die Polizei untersucht noch, wie es zu dem schlimmen Unfall in Peuerbach (OÖ) kommen konnte, der für eine 62-jährige Autofahrerin tödlich ausging. An den Straßen- und Sichtverhältnissen dürfte es nicht gelegen haben, diese hätten nämlich kaum besser sein können. Auch Wildwechsel ist ausgeschlossen.
Die Unfalltragödie vom Dienstag in Peuerbach sorgte auch im Heimatort der Verstorbenen für ziemliches Entsetzen. „Ich kannte die Dame vom Sehen, ihr Tod tut mir aufrichtig leid. Mein Mitgefühl gilt selbstverständlich auch ihren Angehörigen“, sagt Fabian Grüneis, Bürgermeister der Gemeinde Waizenkirchen.
Ein schrecklicher Unfall, der leider extrem traurig geendet hat. Für die Dame und ihre Angehörigen tut es mir aufrichtig leid.

Ortschef Fabian Grüneis, Waizenkirchen
Bild: Gerhard Wenzel
Reanimation erfolglos
Der tödliche Zusammenstoß war gegen 12.15 Uhr auf der Söldener Gemeindestraße im Ortsgebiet von Peuerbach passiert. Das spätere Opfer war dort mit seinem Auto in Richtung Waizenkirchen unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 45-Jähriger (ebenfalls aus Waizenkirchen) mit seinem VW-Transporter in die Gegenrichtung. Beide Fahrzeuge krachten ineinander.
Die 62-Jährige erlitt tödliche Verletzungen, sämtliche Reanimationsversuche von Ersthelfern, Rettungssanitätern und dem Notarzt blieben erfolglos. Der 45-Jährige überlebte schwer verletzt.
„Ungefährliche Stelle“
Warum es zu dem Unfall kam, ist laut Polizei ungeklärt. Die Fahrbahnverhältnisse waren trocken, es herrschte gute Sicht und es gab keinen Wildwechsel. Bei dem Straßenabschnitt soll es sich auch um keinen Unfallhäufungspunkt handeln. „Ich fahre dort täglich zweimal vorbei, es gibt nur eine leichte Doppelkurve“, sagt Peter Sattelberger von der FF Bruck Waasen. An andere tödliche Unfälle an dieser Stelle kann er sich gar nicht erinnern.
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