Der Wintereinbruch sorgte am Freitagvormittag für ungewöhnliche Hektik am Linzer Airport: Acht Maschinen der Austrian Airlines landeten statt in Wien in Oberösterreichs Landeshauptstadt, darunter ein Flieger aus New York. Dafür aktivierte der Linzer Flughafen in den frühen Morgenstunden zusätzliches Personal.
Rund 150 Flüge am Wiener Flughafen fielen Stand Freitagmittag wetterbedingt aus. Zudem mussten zahlreiche Maschinen auf umliegende Airports umgeleitet werden, in Summe 13.000 Passagiere waren davon betroffen. Als einer dieser Notfall-Flughäfen sprang Linz ein.
Um die ungeplanten Landungen abzuwickeln, „haben wir kurzfristig Personal aktiviert“, sagt Ingo Hagedorn, Sprecher des Linzer Flughafens, zur „Krone“. Auf der Rampe hätten am Freitag planmäßig elf Mitarbeiter Dienst gehabt – fünf zusätzliche wurden in den frühen Morgenstunden auf den Airport beordert.
Vom „Big Apple“ nach Linz
Acht Flieger, die in Wien hätten landen sollen – alle von den Austrian Airlines – „strandeten“ am Vormittag in Linz. Der größte davon war ein Dreamliner mit knapp 300 Sitzplätzen, der aus New York in Oberösterreichs Landeshauptstadt ankam. Die weiteren Flüge landeten aus Tel Aviv, Jerewan, Skopje, Dubai, Kopenhagen, Hamburg und Bukarest. „Die Passagiere sind hier ausgestiegen und werden mit Bussen im Auftrag der Airline nach Wien gefahren“, sagt Hagedorn.
Ausweichlandungen bringen Zusatzeinnahmen
So bot sich am Freitag am Linzer Airport ein ungewöhnliches Bild: Das Vorfeld war voll mit Flugzeugen, und in der ansonsten eher verwaisten Ankunftshalle drängten sich Passagiere.
Der Regionalflughafen kämpft, wie berichtet, aktuell mit finanziellen Turbulenzen. Ab Ende März soll die pausierte Linienflugverbindung nach Frankfurt wieder aufgenommen werden. Die zusätzlichen Landungen wegen des Schneechaos bringen dem Linzer Airport auch zusätzliche Entgelte. Das klaffende Finanzloch stopfen die acht gelandeten Maschinen aber freilich nicht.
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