In der Flugsprache würde man sagen: „Boarding completed!“ Denn die Bewerbungsfrist für den Chefposten des Linzer Airports ist vergangenen Freitag abgelaufen. Der finanziell schwer angeschlagene Flughafen sucht einen neuen Geschäftsführer, weil der Vertrag des aktuellen Managers Norbert Draskovits heuer ausläuft.
Der oder die „Neue“ wird als Krisen-Manager auftreten müssen, schließlich schreibt der Linzer Flughafen seit fünf Jahren Verluste und vorigen Oktober kam mit der Strecke nach Frankfurt auch noch die letzte Anbindung an ein internationales Drehkreuz abhanden. Trotz der schwierigen Vorzeichen gibt es reges Interesse am Chefposten: Wie die „Krone“ erfuhr, sind 111 Bewerbungen fristgerecht eingetroffen.
Land und Stadt beschicken Hearingkommission
Abgewickelt wird der Prozess vom Personalberater Stanton Chase. Im Hintergrund ziehen aber die Eigentümer des Flughafens – je zur Hälfte Land Oberösterreich und Stadt Linz – die Fäden. Sie beschicken die Hearingkommission, der sich die Bewerber zeitnah stellen müssen. Für die Stadt sitzen Finanzdirektor Christian Schmid, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Marie-Louise Schnurpfeil sowie ein Luftfahrtexperte in der Kommission.
Noch-Geschäftsführer Norbert Draskovits wird seinen Posten im Laufe des zweiten Halbjahres räumen – abhängig davon, wann der oder die „Neue“ den Dienst antritt. Denn geplant ist jedenfalls noch eine gemeinsame Einarbeitungsphase.
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