Hollersbach ebnet den Weg für einen neuen Nahversorger: Die Gemeinde sicherte Flächen im alten Safe-Haus. Der Oberpinzgauer Ort positioniert sich außerdem als Kräuterparadies und Sportler-Heimat.
Der überdimensionale Gemeindeschlüssel ist bei Sieglinde Islitzer-Lerch gut aufgehoben. Als erste Frau nahm sie ihn nach der letzten Wahl vom Vorgänger entgegen. Eine gute Entscheidung? „Ich lerne immer noch jeden Tag dazu“, sagt die Bürgermeisterin offen.
Der allgemeine Spardruck fordert auch Hollersbach. Rund 250.000 Euro sind für Investitionen verfügbar. Und dafür hat die Gemeindevertretung jetzt einen klaren Plan. Seit die frühere Kauffrau für immer zusperrte, muss Hollersbach ohne Nahversorgung auskommen. Ins frühere Geschäft zog bereits ein neuer Betrieb ein. Jetzt will die Gemeinde Flächen zur Verfügung stellen. Ortschefin Islitzer-Lerch: „Wir werden das mit Plänen für ein Mehrzweckhaus im früheren Safe-Gebäude, das der Gemeinde gehört, verbinden.“
In Hollersbach mangelt es nicht an Besonderheiten: Mit dem Klausnerhaus mitten im Zentrum, das aus dem 14. Jahrhundert stammt, gibt es einen begehrten Ort auch für Trauungen. Und die Gemeinde ließ sich auch gerne den „Kräuter-Stempel“ aufdrücken. 2009 wurde ein Schau- und Lehrgarten mit mehr als 500 Kräutern gegründet.
Die Vereine von der Landjugend bis zur Musikkapelle sind eine lebendige Szene im Ort. Betreutes Wohnen und Volksschule haben im Generationenhaus eine moderne Umgebung.
Außerdem: Hollersbach sei auch ein guter Boden für Sportbegeisterte, ist die Bürgermeisterin überzeugt. Der Sportverein veranstaltet den „Winterkönig“, einen Bewerb aus drei Disziplinen. Es gibt mehrere Sportplätze und den Badesee.
Auch das Hochwasser-Risiko prägt den Ort. Wenn es im Sommer stark regnet, blickt die Ortschefin als Feuerwehrfrau schnell einmal besorgt zum Himmel. In einer gerade verhandelten Maßnahme wird an der Gemeindegrenze zu Bramberg ein neues Retentionsbecken für den Ernstfall entstehen.
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