„Krone“-Gemeindeserie

Warum mitten in Obertauern eine Wüste liegt

Salzburg
19.02.2026 07:00

In der Gemeinde Untertauern wird der Sommertourismus immer wichtiger. Dafür soll der Ort, zu dem auch die Tourismusregion Obertauern gehört, verschönert werden. Eine Tiefgarage im Zentrum soll dabei helfen.

„Wir stecken nicht in den Schulden!“, sagt Johann Habersatter (ÖVP). Wenn das mal nicht eine Untertreibung ist. Der Bürgermeister von Untertauern formuliert es so: „Uns geht’s ganz gut!“ Er weiß, dass Untertauern im Vergleich zu anderen Gemeinden gut dasteht. Das liege aber nicht nur an Einnahmen durch den Tourismus, findet Habersatter.

Der Bürgermeister vor dem Gemeindeamt von Untertauern.
Der Bürgermeister vor dem Gemeindeamt von Untertauern.(Bild: Markus Tschepp)

Schließlich gehört der Wintersportort Obertauern hälftig zu Untertauern, die andere Hälfte zu Tweng im Lungau. In der Gemeinde sei einfach gut gewirtschaftet worden. Ein bisschen einen Eindruck bekommt man, wenn man im Gemeindeamt zu Gast ist. Hier wird offenbar sehr sorgsam mit Geld umgegangen. Der Bürgermeister hat zum Beispiel kein eigenes Büro – nur wenige Zimmer nimmt die Verwaltung überhaupt ein.

Sommertourismus wird immer wichtiger
Aber Habersatter will sich nicht vorwerfen lassen, zu wenig zu investieren: „Das heißt nicht, dass nichts passiert ist!“ Was ihn derzeit beschäftigt, ist eine Parkgarage. Zwar laufe die Wintersaison im Tourismus derzeit gut. Aber der Sommertourismus soll auch in Untertauern eine größere Rolle spielen.

Doch da gibt es noch einige Hindernisse. Was das für eine Wüste in Obertauern sei, habe er schon einige Male von Gästen im Sommer gehört, sagt der Bürgermeister lachend. Doch so richtig herzhaft mitlachen kann er dann eben doch nicht. Denn optisch ist das Zentrum von Obertauern freundlich formuliert noch ausbaufähig. Mitten im Ort liegt eine nicht sehr pittoreske Fläche, von der die Gäste sprechen.

Dort soll eine Tiefgarage entstehen und die Oberfläche entsprechend verschönert werden. Das sei auch im Sommer hilfreich, da es immer wieder vorkomme, dass Autos auf dem Gehsteig parken.

Habersatter ist insgesamt ein Fan von Tiefgaragen, hätte sogar Pläne für noch mehr. Doch seine Vision hat sich bislang nicht durchgesetzt. Die Hoteliers hatten zu wenig Interesse. Nun startet die Gemeinde mit dem Projekt, das 50 Stellplätze umfasst. 

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