Netanyahu bei Trump

Drohung mit „neuer Flotte“ gegen den Iran

Außenpolitik
11.02.2026 07:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Präsident Donald Trump erwägt einem Medienbericht zufolge die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in Richtung Iran. Darüber und über den Stand der Verhandlungen über ein neues Atomabkommen will sich der 79-Jährige mit Israels Premier Benjamin Netanyahu bei einem Treffen am heutigen Mittwoch in Washington beraten.

„Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen“, zitierte das Onlineportal „Axios“ Trump. Zugleich bekräftigte der Republikaner in dem Interview, dass die USA ein Abkommen mit dem Iran schließen könnten. Netanyahu sagte, er werde Trump die israelische Haltung zu den Gesprächen mit der Islamischen Republik darlegen. 

Drohungen trotz „sehr guter“ Gespräche zwischen USA und Iran
Nach Angaben seines Büros will der israelische Ministerpräsident, der einem teils extrem rechtsreligiösen Kabinett vorsitzt, auf Beschränkungen für das iranische Raketenprogramm pochen. Dabei dürfte es auch um Trumps Drohung mit einem US-Angriff auf den Iran gehen, sollten die Atomgespräche scheitern.

Das Mullah-Regime beharrt auf sein Atom- und Raketenprogramm.
Das Mullah-Regime beharrt auf sein Atom- und Raketenprogramm.(Bild: AP/Vahid Salemi)

Die USA und der Iran hatten am Freitag im Oman indirekte Gespräche über das iranische Nuklearprogramm geführt, die Trump als „sehr gut“ bezeichnete. Trotzdem gab es in Anschluss daran neue gegenseitigen Drohungen. Das Mullah-Regime unterstrich zudem, dass man auch im Falle eines Krieges das Atomprogramm nicht aufgeben werde, das schließlich „nur zivilen Zwecken“ diene. Es ist bereits das siebente Treffen Netanyahus mit dem US-Präsidenten seit Trumps erneutem Amtsantritt vor gut einem Jahr. Die beiden Politiker gelten als enge Verbündete.

Netanyahu hat „neue Geheimdiensterkenntnisse“ über Iran
Israels Führung sieht Verhandlungen mit den USA weiter skeptisch. Die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“ berichtete, Netanyahu wolle mit Trump aktuelle Geheimdienstinformationen über das iranische Raketenprogramm teilen sowie über das Massaker, das „das Regime an seinen eigenen Bürgern verübt hat“.

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