„Mir gefällt so was nicht“, stellte Trainer Hansi Flick nach der Titelparty von Barcelona klar und beorderte Youngster Lamine Yamal zu einem ernsten Gespräch. Der 18-jährige Spanier hatte während der Bus-Parade durch die Stadt eine große Palästina-Flagge geschwenkt.
„Ich habe mit ihm gesprochen und ihm gesagt: Wenn er das machen will, ist es seine Entscheidung. Er ist alt genug, 18 Jahre alt“, so Flick auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Alaves am Mittwoch. „Yamal ist volljährig und trägt die Verantwortung für seine Aussagen selbst. Aber wir spielen Fußball, um die Leute glücklich zu machen. Das ist das Erste, was wir tun müssen.“
Ein politisches Statement vor Hunderttausenden Fans, die eigentlich nur den Titel feiern wollten, würde - laut dem 61-jährigen Deutschen – da nicht unbedingt dazu beitragen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez stellt sich indes hinter den Jungstar und betonte: „Palästina hat jedes Recht zu existieren.“
Barcelona war am Sonntag drei Runden vor Saisonende durch einen 2:0-Sieg im Clasico gegen Real Madrid vorzeitig Meister geworden. Es ist der zweite Gewinn der Primera Division in Serie. Flick hat in Katalonien in zwei Saisonen insgesamt fünf Titel errungen – je zwei in der Liga und im spanischen Supercup sowie einen im spanischen Cup.
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