Protest gegen ICE?

Super-Bowl-Aufreger: Spieler kam in Handschellen

Ausland
09.02.2026 07:19

Aufreger abseits des Footballfeldes beim Super Bowl: Mack Hollins, Wide Receiver der New England Patriots, kam in Handschellen und Sträflingskleidung zum Spiel. Ob es sich dabei um einen Protest gegen Donald Trumps Abschiebepolitik oder einfach ein modisches Statement handelt, ist nicht bekannt. US-Medien spekulieren allerdings bereits. 

In dunkelrotem Sträflingsanzug, mit Handschellen und einer Gesichtsmaske, die, wie es „USA Today“ ausdrückte, „an Hannibal Lecter erinnert“, kam Hollins in den Katakomben des Levi‘s Stadium in Santa Clara an. 

Anhänger der Barfuß-Bewegung
Dass er bei den eher frischen Temperturen in Kalifornien auch barfuß ging, überraschte bei Hollins weniger. Der Wide Receiver der New England Patriots war bereits in der Vergangenheit mit exzentrischen Outfits aufgefallen und ist bekannt dafür, möglichst viel barfuß zu gehen.

Mack Hollins sorgte mit seinem Outfit für Aufregung.
Mack Hollins sorgte mit seinem Outfit für Aufregung.(Bild: AP)
Er kam in Sträflingskleidung, mit Handschellen und Fußfesseln. Die Gesichtsmaske erinnerte laut ...
Er kam in Sträflingskleidung, mit Handschellen und Fußfesseln. Die Gesichtsmaske erinnerte laut US-Medien „an Hannibal Lecter“.(Bild: AP)
Hollins in Aktion auf dem Spielfeld
Hollins in Aktion auf dem Spielfeld(Bild: AFP/THEARON W. HENDERSON)
(Bild: AP/Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved)

Teamkollegen und Fans hatten ihm deswegen schon vor längerer Zeit den Spitznamen „Tarzan“ verpasst, zumal er auch prinzipiell ohne Besteck isst und sich hauptsächlich von rohem Fleisch, Milch und Obst ernährt. Auch beim Aufwärmen auf dem Spielfeld hatte der 32-jährige Footballer keine Schuhe an. 

Outfit als Protest gegen ICE?
Zu seinem ungewöhnlichen Outfit gab es bislang keine Stellungnahme. US-Medien spekulieren bereits, ob der afroamerikanische Spieler mit seinem Auftreten ein Statement gegen Donald Trumps Abschiebepolitik sowie das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE setzen wollte. 

Zuletzt hatte es vor allem in Minneapolis, Minnesota, massive Proteste gegen die Razzien gegeben, bei denen Einsatzkräfte der ICE und der Grenzschutzbehörde CBP (Customs and Border Protection) teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Am Rande der Proteste wurden zwei US-Bürger erschossen, Alex Pretti und Renee Good. 

Auch rund um die Super Bowl hatte es Diskussionen um einen möglichen Einsatz von ICE-Beamten gegeben. Dies wurde allerdings bereits im Vorfeld vom Organisationskomitee dementiert. 

Eine mögliche ICE-Beteiligung in der Super Bowl hatte medial Fahrt aufgenommen, weil die NFL den spanisch singenden Künstler Bad Bunny für die Halbzeitshow ausgewählt hatte. Der in Puerto Rico geborene Star ist ein ausgesprochener Kritiker von ICE – sein Auftritt hatte zu massiver Kritik von US-Präsident Donald Trump geführt. 

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