Die Super Bowl, das größte US-Sportereignis, steht am Sonntag (Ortszeit) in Santa Clara Berichten zufolge nicht im Fokus der Einwanderungsbehörde ICE. Das berichtete das Sportportal „The Athletic“ unter Berufung auf das Bay Area Host Committee. Laut dem Organisationskomitee für Sportveranstaltungen in der Region um San Francisco hat ICE rund um das Finale der NFL zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots keine Razzien geplant.
Im Spiel würden aber Beamte des Departments von Homeland Security (DHS), wie bei anderen Sportevents auch, zum Einsatz kommen, hieß es weiter. Eine mögliche ICE-Beteiligung in der Super Bowl hatte medial Fahrt aufgenommen, weil die NFL den spanisch singenden Künstler Bad Bunny für die Halbzeitshow ausgewählt hatte. Der in Puerto Rico geborene Star ist ein ausgesprochener Kritiker von ICE. Die Einwanderungsbehörde ist wegen ihrer teils brutalen Einsätze, bei denen es auch Tote zu beklagen gab, mit massiver Kritik konfrontiert.
NFL-Boss verteidigt Bad-Bunny-Show
NFL-Commissioner Roger Goodell verteidigte zu Beginn der Super-Bowl-Woche auch das Bad-Bunny-Engagement durch die Liga. Dieser werde eine gute Show auf Amerikas größter Sportbühne zeigen. „Diese Plattform wird genutzt, um Menschen zu vereinen und sie mit ihrer Kreativität und ihren Talenten zusammenzubringen und diesen Moment dafür zu nutzen“, sagte Goodell. „Ich denke, dass Künstler in der Vergangenheit das getan haben, und ich glaube, dass er (Bad Bunny, Anm.) eine großartige Performance bieten wird.“
Die NFL gab unterdessen bekannt, dass es 2026 neun internationale NFL-Spiele geben wird. London wird drei Spiele austragen – Madrid, München, Paris, Melbourne, Mexiko-Stadt sowie Rio de Janeiro je eines. Ziel sei es, künftig 16 internationale Spiele zu haben, so Goodell – sodass jedes NFL-Team einmal im Ausland spielt.
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