20 Medaillen von Großereignissen hat Paraski-Fahrer Markus Salcher daheim. Nun stehen seine letzten Weltcuprennen vor dem Karriereende an, dann folgen zum Abschluss im März noch die Paralympics in Cortina: „Die Strecke liegt mir nicht unbedingt, aber eine weitere Medaille wäre schön.“ Selbstvertrauen tanken will er ab Mittwoch beim Weltcup in Tignes.
Ärgerlich! So hatte sich Paraski-Fahrer Markus Salcher seine letzte Weltcup-Saison nicht vorgestellt. Ende 2025 platzte bei ihm die Bakerzyste (Schwellung in der Kniekehle) und legte den 34-Jährigen vorübergehend lahm. Dadurch verpasste der zweifache Paralympic-Champion sogar die Heimrennen im Jänner in Saalbach. „Es ist schon ärgerlich. Denn im Dezember hatte es in Santa Caterina mit zwei dritten Plätzen in den Abfahrten so gut angefangen“, hadert Salcher.
Nur noch zwei Stationen
Der halbseitig gelähmte Sportler ist aktuell auf Abschiedstournee im Weltcup. Nach den Speedrennen diese Woche in Tignes (Fr) und den Riesentorläufen nächste Woche in Veysonnaz (Sz) ist Schluss. Dann warten als Abschluss nur noch die Paralympics ab 6. März in Italien. „Mit einem starken Ergebnis in Tignes würde ich gerne Selbstvertrauen sammeln. Zum Abschied wünsche ich mir in Cortina schon eine Medaille. Auch wenn mir die Strecke wegen der vielen Kurven nicht unbedingt liegt“, betont Salcher.
Die Strecke in Cortina liegt mir wegen der vielen Kurven nicht unbedingt. Trotzdem soll zum Abschied eine Medaille her, das ist mein Ziel.
Para-Skifahrer Markus SALCHER
20 Medaillen daheim
Wobei der Klagenfurter bei Großereignissen regelmäßig abgeliefert hat. Insgesamt hat er sieben Paralympics-Medaillen (davon zwei in Gold) sowie 13 Mal Edelmetall von Weltmeisterschaften daheim. Salcher: „Ich freue mich auch total, dass diese Paralympics in Italien stattfinden. Meine Familie kommt zu den Rennen, die Landjugend Tröpolach, die Firma Hasslacher – es wird ein großes Abschiedsfest.“
„Ich mag die Strecke!“
Beim Abfahrtstraining in Tignes belegte Markus die Ränge sechs und fünf. „Es hat sich schon wieder gut angefühlt, ich freue mich schon auf die Rennen hier“, sagt der Speedfahrer, der im Osten Frankreichs eine tolle Serie zu verteidigen hat. Siebenmal ist er dort ins Ziel gekommen, stets hat er gewonnen: „Ich mag die Strecke gerne, es sind viele Gleitpassagen.“ In Tignes warten ab Mittwoch zwei Abfahrten und ein Super-G.
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