Achtfach vorbestraft

Verhinderter Taxiräuber muss hinter Gitter

Oberösterreich
03.02.2026 13:50

Zu seinen acht Vorstrafen wegen Vermögensdelikten kam am Dienstag eine weitere! Ein Österreicher wurde am Landesgericht zu einer längeren Haftstrafe verurteilt, nachdem er im August einen Taxifahrer ausrauben wollte. Es blieb beim Versuch, er floh ohne Beute. Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig.

Dieser Linzer mit einem urtypisch österreichischen Namen ist am Gericht ein alter Bekannter, die Anklagebank ist ihm bestens vertraut. Acht einschlägige Vorstrafen hat der 28-Jährige bereits ausgefasst, allesamt wegen Vermögensdelikten. Am Dienstag wurde er zum neunten Mal verurteilt. 

Mit Schlägen gedroht
Der 28-Jährige war am 9. August am Linzer Hauptplatz in ein Taxi gestiegen und in die Zelkingerstraße gefahren. Dort angekommen, fixierte er plötzlich mit seinem Oberkörper den Taxifahrer in seinem Sitz und drohte ihm mit Schlägen, wenn er nicht sein Geld herausrückte. Schließlich griff er auch nach dem Portemonnaie im Seitenfach des Taxis.

In der Hitze des Gefechts hatte der Chauffeur allerdings seinen Fuß von der Bremse genommen, weshalb der Automatikwagen losrollte und gegen eine Absperrung prallte. Das schreckte den 28-Jährigen so, dass er von seinem Vorhaben abließ und über einen Treppenaufgang Reißaus nahm. Einige Monate lang flog er erfolgreich unter dem Radar, aber Ende November wurde er in einem niederösterreichischen Therapiezentrum festgenommen. 

„Filmriss gehabt“
Bei der Tat habe er Alkohol und Benzodiazepin-Beruhigungstabletten intus gehabt. Im Vorfeld hatte er sich nicht schuldig bekannt und von einem Filmriss gesprochen. Am Dienstag wurde er schließlich verurteilt: Vier Jahre unbedingte Haft. Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig.

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