Warnungen im Internet:

„Seid wachsam, bei uns sind Einbrecher unterwegs!“

Oberösterreich
23.05.2026 08:00

Ein unbekannter Eindringling durchwühlte ein Haus und versetzte einen Mühlviertler Ort in Aufruhr. Nun ermittelt die Polizei, auch die Spurensicherung war vor Ort. Die Behörde veröffentlicht solche Delikte aber eher selten, weshalb die Bürger einander auf Facebook selbst vor den Übeltätern warnen.

„Achtung, in Schweinbach sind Einbrecher unterwegs! Am Vormittag wurde im Weidenweg eingebrochen. Seid wachsam!“ Mit diesen deutlichen Worten warnte eine Mühlviertler Facebook-Nutzerin ihre Mitbürger zu besonderer Vorsicht. Weitere Nachbarn kommentierten und teilten die Nachricht, eine Userin berichtete sogar von einem blauen Auto, das angeblich Häuser in der Gegend fotografiert hätte.

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Ich habe bei der Polizeiinspektion Gallneukirchen eine Statistik angefordert, um festzustellen, ob mehr eingebrochen wird als sonst.

Christoph Meisinger (ÖVP), Bürgermeister Engerwitzdorf

Bürgermeister Christoph Meisinger (ÖVP) war bereits über den Vorfall informiert: „Ja, es gab am frühen Vormittag einen Einbruch“, bestätigte er. Leider kämen solche Taten immer wieder vor. „Eine Häufung per se fällt mir nicht auf. Ich habe aber bei der Polizeiinspektion Gallneukirchen eine Statistik angefordert, um festzustellen, ob mehr eingebrochen wird als sonst“, sagt der Ortschef.

Spurensicherung war vor Ort
Von der zuständigen Polizeiinspektion hieß es: „Der Einbruch hat sich am Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr in einem Wohnhaus ereignet.“ Der oder die unbekannten Täter seien durch eine Balkontür eingedrungen und hätten den Wohnbereich durchwühlt – so sehr, dass vorerst nicht einmal klar war, was alles fehlte. „Die Spurensicherung war vor Ort, die Ermittlungen laufen“, so die Polizei.

Oft nicht veröffentlicht
Interessant an diesem und ähnlichen Fällen – etwa in St. Florian bei Linz, über die die „OÖ-Krone“ kürzlich berichtet hatte – ist, dass besorgte Bürger einander gegenseitig über soziale Plattformen informieren und vor den Übeltätern warnen. Wohl auch, weil Einbrüche wie diese seitens der Sicherheitsbehörde nur in recht seltenen Fällen veröffentlicht werden. Dadurch sinkt klarerweise die Wahrscheinlichkeit, dass solche Delikte, die fast jeden jederzeit betreffen können, überhaupt bekannt werden.

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