Da war nun also eine Delegation der Rechtsaußen-Fraktion im EU-Parlament, also der „Patrioten“, in Israel, um dort mit Regierungsvertretern über die Gefahren der Islamisierung Europas zu diskutieren. Mit dabei Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter in Brüssel. Und dieser ließ es sich nicht nehmen, das gemeinsame Foto mit Netanyahu als Beleg dafür zu posten, dass der Bannstrahl des offiziellen Israel gegenüber der FPÖ offenbar de facto aufgehoben wurde.
EINERSEITS war der prompt darauf erfolgte Protest vonseiten der Israelitischen Kultusgemeinde Österreichs wenig überraschend, hat sich doch diese seit Jahren auf so etwas wie einen „Cordon sanitaire“ gegenüber den Freiheitlichen festgelegt.
ANDERERSEITS hat der israelische Premier gegenüber den Vertretern der „Patrioten“ – und damit auch gegenüber Österreichs Freiheitlichen – deutlich gemacht, dass man sich vonseiten Israels als Verbündeter jener Kräfte sieht, die im Sinne der Erhaltung des jüdisch-christlichen Erbes gegen die Islamisierung Europas eintreten.
Und tendenziell scheint sich auch hierzulande im Ansatz einiges zu ändern: In seiner bemerkenswerten Rede zum Holocaust-Gedenktag wies Elie Rosen, Vorsitzender der Kultusgemeinde für Steiermark und Kärnten, nämlich darauf hin, dass die wirklich reale Gefahr für das Judentum in Europa und damit in Österreich vom radikalen Islamismus ausgehe. Der neue Antisemitismus sei ein mit der Massenmigration importierter.
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