Eine neue Verkehrsstatistik zeigt: Das Jahr 2025 brachte einige Radunfälle von älteren Personen. In Salzburg starben dabei österreichweit am meisten.
147 Seniorinnen und Senioren sind im vergangenen Jahr nach Zahlen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen. Hoch war der Mobilitätsorganisation zufolge besonders die Zahl der Seniorinnen und Senioren, die als Fußgängerinnen und Fußgänger sowie mit dem E-Bike und mit dem Fahrrad tödlich verletzt wurden. Im Jahr 2012 verloren 154 Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr ihr Leben. Die niedrigste Anzahl an älteren Verkehrstoten gab es in den Jahren 2021 mit 99 und 2017 mit 101.
Mit dem Fahrrad wurden 20 Seniorinnen und Senioren bei Verkehrsunfällen in Österreich tödlich verletzt, die meisten in Niederösterreich und in Salzburg mit jeweils fünf. VCÖ-Expertin Jaschinsky forderte mehr Tempo beim Radwegeausbau.
Die meisten älteren Verkehrstoten waren Pkw-Insassen mit 52. Die Anzahl tödlicher Pkw-Unfälle könne mit dem verstärkten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs deutlich reduziert werden, betonte der VCÖ und plädierte auch dafür, Anreize zum Umstieg auf die Öffis zu schaffen. Vorgeschlagen wurde, dass Personen, die ihren Führerschein freiwillig abgeben, drei Jahre lang kostenlos ein Bundesland-Klimaticket erhalten.
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