Liedermacher Konstantin Wecker hat seine geplante Tournee abgesagt, die ihn im Juni auch nach Österreich geführt hätte. Wecker hatte im August 2025 bekannt gegeben, an Nervenschäden in seiner linken Hand zu leiden und deshalb nicht mehr Klavier spielen zu können.
Der Hintergrund sei jahrelanger Alkoholmissbrauch, gab der Deutsche zu. Im November hatte sein Büro dann 14 Konzerte abgesagt und auf die neurologische Erkrankung verwiesen. Nun folgte auch die Tournee-Absage. „Es tut mir unendlich leid – aber ich muss die Tournee, auf die ich mich sehr gefreut hatte, leider absagen. Ich hatte gehofft, zu genesen, aber meine Erkrankung ist leider fortgeschritten. Ich hätte euch so gerne meine Lieder gespielt und aus meinem Buch gelesen – aber es ist mir leider nicht möglich“, sagte der 78-Jährige.
Er wäre auch viermal in Österreich aufgetreten. „Hoffen wir, dass meine Ärzte mir in diesem Jahr helfen werden. Vielleicht kann ich dann zu meinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Bühne zurückkehren“, sagte Wecker und bedankte sich zugleich bei seinen Fans für die Treue.
Im Herbst war der Musiker und Autor vor allem wegen einer früheren sexuellen Beziehung zu einer damals 16-Jährigen in die Schlagzeilen geraten. Er soll zuvor fast täglich mit der Minderjährigen geschrieben und telefoniert haben. Wecker wird vor allem vorgeworfen, seine Autorität ausgenutzt zu haben. Er sei oft betrunken gewesen, habe die Jugendliche dann am Telefon angeschrien und sich anschließend an nichts mehr erinnert, heißt es in den Berichten etwa.
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