Zwei Grätzel im Visier

Die Donaustadt zittert vor den Serien-Einbrechern

Wien
28.01.2026 06:00

Alarmstufe Rot um das Mühlwasser und auch um die Kirschenallee in Wien: Dutzende Einbrüche wurden dort – zum Teil bereits seit Mitte November –  verzeichnet. Die Polizei verstärkte die Präsenz im Kampf gegen die Einbrecher, die es vor allem auf Geld, Gold und Schmuck abgesehen haben. 

Eine der Urängste des Menschen ist, dass in die eigenen vier Wände eingebrochen wird. Genau diese Angst geht aktuell in zwei Grätzeln in der Donaustadt um, wie die „Krone“ in Erfahrung bringen konnte. In der an sich recht ruhigen Wohngegend zwischen dem Schillerwasser und dem Oberen Mühlwasser, südöstlich des Biberhaufenweges, treibt eine Einbrecherbande seit Anfang Dezember ihr Unwesen.

Abgesehen haben es die Kriminellen dabei auf nichts Spezielles. Laden und Schränke werden durchwühlt, vor allem hochpreisige Uhren und Schmuck, aber auch Bargeld und elektronische Geräte wurden bereits mitgenommen.

Grenadierweg: eine der Gassen am Mühlwasser, die betroffen ist
Grenadierweg: eine der Gassen am Mühlwasser, die betroffen ist(Bild: Peter Tomschi)
Auch am Havannaweg schlugen die Einbrecher bereits zu.
Auch am Havannaweg schlugen die Einbrecher bereits zu.(Bild: Peter Tomschi)
Vor allem auf Geld, Gold und Schmuck haben es die Diebe abgesehen. (Symbolbild)
Vor allem auf Geld, Gold und Schmuck haben es die Diebe abgesehen. (Symbolbild)(Bild: Krone KREATIV/Peter Tomschi)

Auch Sparschweinchen wurde schon zum Opfer
In einem Fall landete sogar ein prall gefülltes Sparschweinchen in den Taschen der Unbekannten. Im Fokus der Bande stehen natürlich ältere Häuser, in die sie über die Fenster, die eingeschlagen werden, einsteigen.

Polizei verstärkte Präsenz vor Ort
Zumindest 13 Tatorte sind der Polizei bisher bekannt, darunter in Häusern am Grenadierweg, Ulanenweg, Reiherweg, Fliegerweg, Gelbsilberweg und auch am Havannaweg. Die Polizeipräsenz in der betroffenen Gegend wurde um das vergangene Wochenende herum jedenfalls verstärkt.

Auch in der Esslinger Kirschenallee gehen Einbrecher um.
Auch in der Esslinger Kirschenallee gehen Einbrecher um.(Bild: Peter Tomschi)

Kirschenallee wird ebenfalls heimgesucht
Nicht die einzige Serie, die die Ermittler der Polizei fordert. Auch um die Esslinger Kirschenallee herum werden südlich der Seestadt Fenster eingeschlagen und Häuser durchsucht. Hier begann die Serie Mitte November und hielt (zumindest) bis Weihnachten an. Laut „Krone“-Informationen soll es auch hier mehr als ein Dutzend Tatorte gegeben haben.

In einer anderen Serie ist es (vorerst) ruhig. Die Salpetersäure-Einbrecher, die nun schon seit 2022 Wien terrorisieren, dürften aktuell in anderen europäischen Städten ihr Unwesen treiben. Seit Jahresbeginn gab es keine Coups mit der ätzenden und hochgiftigen Säure mehr. Bei der Polizei glaubt allerdings niemand, dass es nicht bald wieder losgehen könnte.

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