Nicht aufgeben

Nie mehr rauchen! Es braucht oft mehrere Anläufe

Rauchstopp ist ein Prozess, manchmal ein langwieriger. Die meisten Menschen brauchen mehrere Anläufe, bis sie dauerhaft rauchfrei sind. Keine Sorge, Rückfälle gehören dazu und sind kein Scheitern, sondern Teil des Lernprozesses. Allgemeinmediziner Dr. Christian Maté verrät, wie es klappen kann.

 Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchstopp ist ein Prozess – kein Versagen. Die meisten Menschen brauchen mehrere Anläufe, bis sie dauerhaft rauchfrei sind. Rückfälle gehören dazu und sind kein Scheitern, sondern Teil des Lernprozesses.

Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, wie gut der Rauchstopp dem Körper tut! Jede Zigarette weniger ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit. Wenn Sie ganz aufhören, beginnt Ihr Körper sofort mit der Erholung: Herz und Kreislauf werden entlastet, Atmung und Lungenfunktion verbessern sich, Konzentration sowie Belastbarkeit nehmen zu. Die Knochen bleiben stabiler. Und: Ihre Lebenserwartung steigt, egal, wie alt sie sind.

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Sagen Sie sich selbst: „Ich höre nicht auf, weil ich muss, sondern weil ich mir etwas Gutes tue.“

Dr. Christian Maté, Allgemeinmediziner in Wien

In fünf Schritten endgültig ausdämpfen
Es braucht mehrere Schritte, um einen Rauchstopp erfolgreich anzugehen, wie Dr. Christian Maté versichert:

  • Treffen Sie die finale Entscheidung: Machen Sie sich klar: Warum will ich aufhören? Zum Beispiel für die Gesundheit, für die Familie, weil Rauchen zu viel Geld kostet etc.
  • Legen Sie ein Rauchstopp-Datum fest: Wählen Sie dafür einen konkreten Tag, am besten in den nächsten zwei bis vier Wochen.
  • Holen Sie sich Unterstützung: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, denn mit Beratung und Medikamenten werden Sie eher Erfolg haben.
  • Erkennen Sie, was bei Ihnen das Gefühl auslöst, rauchen zu müssen. Wann rauchen Sie besonders gerne? Zum Beispiel unter Stress, mit Kaffee oder Alkohol sowie aus Langeweile?
  • Planen Sie Alternativen und Ablenkungen: Machen Sie Bewegung, nehmen Sie Kaugummi, trinken Sie viel Wasser und lernen Sie Atemtechniken.

Hilfe anzunehmen ist Stärke
Wenn es allein nicht klappt, ist das völlig normal. Ärztliche Beratung, Medikamente und Gesprächsangebote erhöhen die Erfolgschancen deutlich.

Was hilft gegen Entzugssymptome?

Mögliche Beschwerden sind Reizbarkeit, Schlafprobleme oder stärkerer Appetit. Diese Probleme treten nur vorübergehend auf und lassen nach wenigen Wochen nach. Hilfreich:

  • Nikotinersatzprodukte (Pflaster und Kaugummis oder Lutschtabletten) verwenden!
  • Viel Wasser trinken!
  • Bewegung: Schon leichte Aktivität reduziert Stress und Rauchverlangen.
  • Haben Sie Geduld mit sich selbst!

Wichtig ist es, jetzt dranzubleiben, auch wenn es einmal zu einem Rückschlag kommen sollte. Dr. Maté: „Ein Ausrutscher ist nicht so dramatisch. Jetzt heißt es aber, erst recht dranzubleiben und weiterzumachen!“ Am besten, Sie tricksen sich selbst ein wenig aus: Meiden Sie Umgebungen, in denen viel geraucht wird. Zumindest am Anfang ist das sinnvoll. „Besetzen“ Sie Ihren Mund mit Kaugummis und Bonbons.

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