Wieder gut angekommen sind 151 Österreicher. Wegen des Iran-Krieges konnten sie die ursprüngliche Rückreise nicht antreten beziehungsweise mussten sie einen Umweg auf sich nehmen. Doch am Mittwochabend endete die Odyssee auf dem Wiener Flughafen. Die „Krone“ war beim großen Wiedersehen dabei.
Am Donnerstag um 22.04 Uhr konnten 151 Österreicherinnen und Österreicher aufatmen. Sie landeten mit dem Airbus A320 des ägyptischen Flugunternehmens Sky Vision Airlines erfolgreich in Wien.
Unter den Heimkehrern war auch Hans-Jörg Steffl. Der Burgenländer reiste von Dubai über den Landweg nach Maskat im Oman. „Die Rückreise war höchst professionell organisiert. Das Jagdkommando war immer an unserer Seite“, berichtet er nach der Landung. Worauf er sich am meisten freut: „Auf meine Frau und eine Dusche!“
Familien waren tagelang unterwegs
Auch Yasmina Kobza aus Wien ist erleichtert, wieder gut in Österreich angekommen zu sein. „Es war anstrengend, viele Familien waren tagelang unterwegs. Danke an alle Helfer!“
Auf ihre Enkelin freut sich Liane Knabl. Die Niederösterreicherin wartete gemeinsam mit ihrem Mann am Flughafen auf die Familie ihrer Tochter. Ein Urlaub in der Sonne war geplant. Doch der Nahost-Krieg änderte die Pläne der dreiköpfigen Familie. „Für meine dreijährige Enkelin tut es mir leid, dass nichts aus dem Dubai-Aufenthalt geworden ist.“
Weitere Flüge geplant
Der erste große Rückholflug mit österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern aus der Nahost-Krisenregion wurde von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) empfangen. Für den morgigen Tag sind zwei weitere Charterflüge geplant, nämlich aus Maskat und der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Diese seien allerdings noch nicht bestätigt, da der Luftraum immer wieder gesperrt werde. „Außerdem sind die Slots sehr eng, da Tausende Europäer die Region verlassen wollen“, so Meinl-Reisinger.
Jetzt hat die Sicherheitslage die ersten Rückholflüge möglich gemacht, wir haben die Gunst der Stunde sofort genutzt.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger
Bild: Michael Gruber
Aktuell seien knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert, hieß es vonseiten des Außenministeriums, davon 2.300 Reisende. Der „Peak“ bei den Reiseregistrierungen sei bereits überschritten, berichtete ein Sprecher am Mittwochnachmittag. Die Anzahl der Reiseregistrierten ist mit derzeit rund 1.400 in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) am höchsten.
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